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Gegen den Strom

Griza Nokto

Contrafluxo

É o caminho contrário
E nem a aspereza do asfalto
Tráfego ou sobressalto
Nada, o faz temerário

Ante as dunas da ganância
E a intensa fome de Midas
O tempo dos suicidas
É o peso de cada ânsia

Lágrimas em contrafluxo
Suores e incerteza
Da retina ao relâmpago
O momento de clareza

Entre a saída e o alento
Uns dormem nas pedras nuas
São, da paisagem das ruas
O todo em cada elemento

Da estranha sensação
Que a angústia é uma cortina
Que nos envolve, cinzenta e fina
Sem som, só distorção

Lágrimas em contrafluxo
Suores e incerteza
Da retina ao relâmpago
O momento de clareza

Na ilha de calor
A esperança é miragem
A refração e os sentidos
Me matam de muitas sedes

Gegen den Strom

Es ist der entgegengesetzte Weg
Und selbst die Rauheit des Asphalts
Verkehr oder Aufregung
Nichts macht es gefährlich

Vor den Dünen der Gier
Und dem intensiven Hunger nach Gold
Die Zeit der Selbstmörder
Ist das Gewicht jeder Sehnsucht

Tränen gegen den Strom
Schweiß und Unsicherheit
Von der Netzhaut zum Blitz
Der Moment der Klarheit

Zwischen dem Ausgang und dem Atem
Schlafen einige auf nackten Steinen
Sie sind, aus der Landschaft der Straßen
Das Ganze in jedem Element

Von dem seltsamen Gefühl
Dass die Angst ein Vorhang ist
Der uns umhüllt, grau und dünn
Ohne Klang, nur Verzerrung

Tränen gegen den Strom
Schweiß und Unsicherheit
Von der Netzhaut zum Blitz
Der Moment der Klarheit

Auf der Hitzeinsel
Ist die Hoffnung eine Illusion
Die Brechung und die Sinne
Töten mich vor Durst.

Escrita por: Griza Nokto