395px

Deja de hacerlo, chica

Hannes Wader

Hör auf, Mädchen

Hör auf, Mädchen, lass das, es hat keinen Zweck
Du machst dir was vor, nimm die Hände weg
Es wär' dir doch gleich, läge jetzt neben dir
Ein Blecheimer oder sonst etwas hier
Wenn du mich berührst, meine Haut, mein Gesicht
Dann weiß ich, du merktest den Unterschied nicht
Und du brauchst mich doch nur ein paar Tage lang
Weil nichts Besseres da war, als Übergang
Zwischen dem, den du noch nicht vergessen hast
Und dem Nächstem, zu dem du dann gehst, wenn's dir passt
Doch ich spiel diese Rolle nicht, es fällt mir nicht ein
Für mich ist sie ein paar Nummern zu klein

Aus und vorbei, tu meinetwegen was du willst
Ich mache das nur nicht mehr länger mit
Mir tut nur der arme Kerl schon leid
Der danach vielleicht an meine Stelle tritt
Du brauchst einen, der nicht hörst und sieht
Der blind, für alles was du mit ihm treibst
Dich mit Honig übergießt und hofft
Dass du damit an ihm kleben bleibst

Komm Mädchen, du machst dir was vor wenn du meinst
Dass du nur, weil ich will, dass du gehen sollst, weinst
Es wär' dir doch gleich ob du bleibst oder gehst
Und wenn du jetzt noch so traurig dastehst
Diesmal leihe ich dir meine Schulter nicht
Als Kissen für dein verheultes Gesicht
Und um deine Tränen zu trocknen, mein Kind
Die nie meinetwegen geflossen sind
Gebe ich diesmal mein Hemd nicht mehr her
Du findest ein anderes, es ist gar nicht schwer
Ein Hemd, mit Armen und Schultern darin
Die so austauschbar sind, wie ich's für dich bin

Aus und vorbei, tu meinetwegen was du willst
Ich mache das nur nicht mehr länger mit
Mir tut nur der arme Kerl schon leid
Der danach vielleicht an meine Stelle tritt
Du brauchst einen, der nicht hörst und sieht
Der blind,für alles was du mit ihm treibst
Dich mit Honig übergießt und hofft
Dass du damit an ihm kleben bleibst

Ich vergesse dich, Mädchen, sicher nicht gleich
Sicher werde mir manchmal die Knie noch weich
So oft ich dich treffe, es braucht etwas Zeit
Vielleicht noch ein Jahr, doch dann hock' ich mich breit
Auf dem Baum, der vor deinem Hause steht
Lese Zeitung und warte bis dein Fenster aufgeht
Und dann kannst du mich rufen und Männchen bauen
Und ich werde nicht mal zu dir rüber schau'n
Hast du deine Schau dann beendet und
Vom Küsshändchen werfen, schon Schaum vor dem Mund
Dann lass' ich mich runter von meinem Ast
Und entferne mich ruhig ganz ohne Hast

Aus und vorbei, tu meinetwegen was du willst
Ich mache das nur nicht mehr länger mit
Mir tut nur der arme Kerl schon leid
Der danach vielleicht an meine Stelle tritt
Du brauchst einen, der nicht hörst und sieht
Der blind, für alles was du mit ihm treibst
Dich mit Honig übergießt und hofft
Dass du damit an ihm kleben bleibst

Deja de hacerlo, chica

Deja de hacerlo, chica, no tiene sentido
Te estás engañando, quita las manos
Te daría igual si estuviera junto a ti
Un cubo de metal u otra cosa aquí
Cuando me tocas, mi piel, mi rostro
Sé que no notas la diferencia
Y solo me necesitas por unos días
Porque no había nada mejor, como transición
Entre aquel que aún no olvidas
Y el siguiente, al que irás cuando te convenga
Pero yo no juego ese papel, no pienso hacerlo
Para mí, es un poco demasiado pequeño

Se acabó, haz lo que quieras
No seguiré soportando esto más
Me da pena por el pobre tipo
Que tal vez tome mi lugar después
Necesitas a alguien que no escuche ni vea
Que sea ciego a todo lo que haces con él
Que te cubra de miel y espere
Que te quedes pegada a él

Ven chica, te engañas si crees
Que solo porque quiero que te vayas, lloras
Te da igual si te quedas o te vas
Y aunque estés tan triste ahora
Esta vez no te prestaré mi hombro
Como almohada para tu rostro lloroso
Y para secar tus lágrimas, mi niña
Que nunca han sido por mi causa
Esta vez no te daré mi camisa
Puedes encontrar otra, no es difícil
Una camisa, con brazos y hombros adentro
Tan intercambiables como lo soy para ti

Se acabó, haz lo que quieras
No seguiré soportando esto más
Me da pena por el pobre tipo
Que tal vez tome mi lugar después
Necesitas a alguien que no escuche ni vea
Que sea ciego a todo lo que haces con él
Que te cubra de miel y espere
Que te quedes pegada a él

Te olvidaré, chica, no de inmediato
Tal vez mis rodillas se debiliten a veces
Cada vez que te vea, tomará algo de tiempo
Quizás un año más, pero luego me sentaré cómodamente
En el árbol frente a tu casa
Leeré el periódico y esperaré a que se abra tu ventana
Y luego podrás llamarme y hacer payasadas
Y ni siquiera te miraré
Cuando termines tu espectáculo
Y lances besos, ya con espuma en la boca
Entonces bajaré de mi rama
Y me alejaré tranquilamente sin prisa

Se acabó, haz lo que quieras
No seguiré soportando esto más
Me da pena por el pobre tipo
Que tal vez tome mi lugar después
Necesitas a alguien que no escuche ni vea
Que sea ciego a todo lo que haces con él
Que te cubra de miel y espere
Que te quedes pegada a él

Escrita por: