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Das Lied des Gefangenen

Hector Pellerin

La chanson du prisonnier

S'il était quelque part en ce monde
Quelqu'un qui m'aimerait un peu,
Ma misère serait moins profonde
Car, tout seul, on est si malheureux

Oh ! Venez ce soir au clair de lune
Entendre le récit si touchant
De tous les malheurs, de l'infortune
Qui nous brisent depuis si longtemps

Oui, j'avais autrefois une amie
Cent fois plus belle que le jour,
Un ami jaloux me l'a ravie,
Je l'ai tué pour venger mon amour

Enchaîné presque au fond de la terre,
Tout seul dans un sombre cachot,
Oui, je pleure en faisant ma prière
Mais personne n'entend mes sanglots

Si j'avais, comme un oiseau, des ailes
De ma prison, oui, je pourrais m'enfuir
Oui, j'irais dans les bras de ma belle,
Libre enfin je m'en irais mourir

Pour finir, s'il était quelque part en ce monde
Quelqu'un qui m'aimerait un peu,
Ma misère serait moins profonde
Car, tout seul, on est si malheureux

Das Lied des Gefangenen

Wenn es irgendwo auf dieser Welt
Jemanden gäbe, der mich ein wenig liebt,
Wäre mein Elend nicht so tief,
Denn allein ist man so unglücklich.

Oh! Kommt heute Abend im Mondschein
Und hört die so berührende Erzählung
Von all dem Unglück, dem Schicksal,
Das uns seit so langer Zeit zerbricht.

Ja, ich hatte einst eine Freundin,
Hundertmal schöner als der Tag,
Ein eifersüchtiger Freund hat sie mir genommen,
Ich habe ihn getötet, um meine Liebe zu rächen.

Fast am Grund der Erde gefesselt,
Ganz allein in einer dunklen Zelle,
Ja, ich weine, während ich bete,
Doch niemand hört mein Schluchzen.

Hätte ich, wie ein Vogel, Flügel,
Könnte ich aus meinem Gefängnis entfliehen,
Ja, ich würde in die Arme meiner Schönen gehen,
Endlich frei würde ich sterben gehen.

Um zu enden, wenn es irgendwo auf dieser Welt
Jemanden gäbe, der mich ein wenig liebt,
Wäre mein Elend nicht so tief,
Denn allein ist man so unglücklich.