Menschenfleisch
Denk an all die Männer
wie sie dich begafften
wie sie nach dir pfiffen
wie sie nach dir griffen
Alle ihre Wünsche
waren so banal
ihre feuchten Träume
trostlos und trivial
Alle liebten letztlich
nie im Leben dich
sie wollten deine Öffnungen
verstehst du mich
Deine beiden Münder
jedes schwarze Loch
Rang und Namen Drang und Samen
noch und noch
Wo der Mensch sich öffnet
naß und warm und rot
endet die Person
beginnt der Tod
Mensch das ist ein Garnichts
drum ein Körperschlauch
Schlund und Leib und After
Wartesaal der Bauch
Ich hingegen liebe
dein Menschenfleisch
ich hingegen liebe
dein Menschenfleisch
Da wo es wirklich ist
da wo es hart ist
sich in die Welt schiebt
wo es nicht nachgibt
Das sind die Gebiete die dein Einsiedler liebt
das sind die Gebiete die dein Einsiedler liebt
Das sind die Gebiete die dein Einsiedler liebt
das sind die Gebiete die dein Einsiedler liebt
Denn wo der Mensch sich öffnet
naß und warm und rot
endet die Person
beginnt der Tod
Wo der Mensch sich öffnet
naß und warm und rot
endet die Person
beginnt der Tod
Carne humana
Piensa en todos los hombres
cómo te miraban fijamente
cómo te silbaban
cómo te tocaban
Todos sus deseos
eran tan banal
sus sueños húmedos
desolados y triviales
Todos te amaban al final
nunca en la vida a ti
querían tus aberturas
¿me entiendes?
Tus dos bocas
cada agujero negro
Rango y nombre, impulso y semen
una y otra vez
Donde el ser humano se abre
húmedo y cálido y rojo
termina la persona
comienza la muerte
Humano, eso es una nada
por eso un tubo de cuerpo
Garganta y cuerpo y ano
sala de espera del vientre
Por otro lado, amo
tu carne humana
por otro lado, amo
tu carne humana
Donde realmente está
donde es duro
se abre al mundo
donde no cede
Esas son las áreas que tu ermitaño ama
esas son las áreas que tu ermitaño ama
Esas son las áreas que tu ermitaño ama
esas son las áreas que tu ermitaño ama
Porque donde el ser humano se abre
húmedo y cálido y rojo
termina la persona
comienza la muerte
Donde el ser humano se abre
húmedo y cálido y rojo
termina la persona
comienza la muerte
Escrita por: Heinz Rudolf Kunze