395px

Rey de las Ratas

Helrunar

Rattenkönig

Mein Hass versucht mich wieder kalt zu starten.
Blinde krönen das Ahnengrab mit falschem Bernstein und geben sich sehend.
Dieser Blick aus Eis nichtet jede Heiligkeit.
Aufgedunsen tarnen sie mit Helmen, deren Flügel verbrochen sind, die schmale Stirn.
Wie konnte es soweit kommen...?

Lüstern wühlt die Angst
in den Scherben der Lügengeschichte
und schreit bei jedem Fund entzückt ICH!
gern verbirgt sich das Kriechtier
hinter dem Schein des Erhabenen
sein Wort aus Stein ist feindlich

Ichruinen halten Gericht
über vertretene Wege
ihr Geschrei ist Gift
ihr Rausch zerwegt die Welt

es regt sich Ekel
vor diesem scheinwerfenden
Saeculum

verharrend auf die Flut
das Blut des gehörnten Tieres

Óss. Lögr. Úr.

Diese Welt ist nicht die unsere.
Wir wollen sie nicht annehmen, wir wollen nicht in ihr leben, wir wollen sie nicht einmal beherrschen.
Diese Welt ist für jene, die sich um die faulenden Abfälle der Tafel ihrer Mächtigen balgen.
Jene, die sich selbst feiern in ihrem Saal, dunstig vom Atem der Aasfresser.
Jene, die Unrat mit Gold wiegen. Jeder Fraß schafft ihnen nur neuen Hunger.
Wir weisen das Verwesende von uns. Gehen wollen wir schon längst.
Fliehen in die Stille der Wälder, wo all ihr Geschrei kein Zweiglein rührt.
Doch sind wir geschlagen in Ketten.

Wimmelnd fängt sich das Gewürm
durch sich selbst in sich selbst
wird sein Versteck entdeckt

geifernd frisst sich das Gewürm
durch sich selbst mit sich selbst
und herrscht und herrscht

wir fraßen zu lange was sie ersprachen

Óss. Lögr. Úr.

Rey de las Ratas

Mi odio intenta volver a encenderse fríamente.
Ciegos coronan la tumba ancestral con falso ámbar y se hacen ver.
Esta mirada de hielo niega toda santidad.
Hinchados se disfrazan con cascos, cuyas alas están rotas, la frente estrecha.
¿Cómo pudo llegar tan lejos...?

Lujuriosa excava el miedo
en los fragmentos de la historia de mentiras
y grita emocionada YO! cada vez que encuentra algo
el reptil se esconde gustoso
detrás del brillo de lo sublime
su palabra de piedra es hostil

Ruinas juzgan
los caminos representados
su grito es veneno
su éxtasis deshace el mundo

se siente repulsión
ante este brillante
Saeculum

permaneciendo en la marea
la sangre de la bestia cornuda

Óss. Lögr. Úr.

Este mundo no es el nuestro.
No queremos aceptarlo, no queremos vivir en él, ni siquiera queremos dominarlo.
Este mundo es para aquellos que luchan por los desechos podridos de la mesa de sus poderosos.
Aquellos que se celebran a sí mismos en su salón, empañado por el aliento de los carroñeros.
Aquellos que pesan basura con oro. Cada festín solo les crea más hambre.
Rechazamos lo podrido. Hace tiempo que queremos partir.
Huir al silencio de los bosques, donde su alboroto no mueve ni una hoja.
Pero estamos atrapados en cadenas.

Revuelto se atrapa el gusano
a través de sí mismo en sí mismo
se descubre su escondite

baboso se come el gusano
a través de sí mismo con sí mismo
y gobierna y gobierna

comimos por mucho tiempo lo que ellos despreciaron

Óss. Lögr. Úr.

Escrita por: Alsvartr / Skald Draugir