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Vertigen

Hugo Mas

Vertigen

Bien après les jours et les saisons
Et les êtres et les pays
Le pavillon en viande
Saignant sur la soie
Des mers et des fleurs arctiques
(Elles n'existent pas)

La teua nuesa pura
Vessa el risc de les muntanyes
El vent del nord, els teus ulls
Un llarg crit de sacrifici
El teu cos, incert desig
Un raig de sang I boira encesa
I enllà el roig de l’hotitzó
L’olor de les flors de l’àrtic

Bien après les jours et les saisons
Bien après les jours et les saisons

Vull xuclar l’eterna escuma
De la mel que et surt dels llavis
Els teus muscles delitosos
La pluja de la innocència
El teu si avenc de nèctar
Que m’encén I m’assedega
Tota la pols del camí
La sang de les flors de l’àrtic

Bien après les jours et les saisons
Bien après les jours et les saisons

I els teus gests vivificant
Carn I foc que m’arrecera
Quina ardor de selva verge!
El verd d’un dolor extàtic
Tot el dolç verí que sua
El meu crani mil·lenari
L’ànsia d’un bosc mullat
La llet de les flors de l’àrtic

Bien après les jours et les saisons
Bien après les jours et les saisons

Reviuré intensament
Les teues flames evocades
Sobre el cor I el fosc desig
Del fluix de les flors de l’àrtic
I beuré sobre el blau cim
La sang del teu cos ardent
Un arbre d’estels mullats
Plugim de les flors de l’àrtic

Vertigen

Gut nach den Tagen und den Jahreszeiten
Und den Wesen und den Ländern
Das Banner aus Fleisch
Blutend auf Seide
Von Meeren und arktischen Blumen
(Sie existieren nicht)

Deine reine Nacktheit
Über dem Risiko der Berge
Der Nordwind, deine Augen
Ein langer Schrei des Opfers
Dein Körper, unsicheres Verlangen
Ein Strahl aus Blut und brennendem Nebel
Und dort das Rot des Horizonts
Der Duft der arktischen Blumen

Gut nach den Tagen und den Jahreszeiten
Gut nach den Tagen und den Jahreszeiten

Ich will den ewigen Schaum
Von dem Honig, der dir von den Lippen fließt
Deine köstlichen Muskeln
Der Regen der Unschuld
Dein Ja, ein Abgrund aus Nektar
Der mich entzündet und stillt
Der ganze Staub des Weges
Das Blut der arktischen Blumen

Gut nach den Tagen und den Jahreszeiten
Gut nach den Tagen und den Jahreszeiten

Und deine belebenden Gesten
Fleisch und Feuer, die mich umhüllen
Was für eine Glut des unberührten Dschungels!
Das Grün eines ekstatischen Schmerzes
All das süße Gift, das schwitzt
Mein jahrtausendealter Schädel
Die Sehnsucht nach einem nassen Wald
Die Milch der arktischen Blumen

Gut nach den Tagen und den Jahreszeiten
Gut nach den Tagen und den Jahreszeiten

Ich werde intensiv wieder leben
Deine beschworenen Flammen
Über dem Herzen und dem dunklen Verlangen
Vom Fluss der arktischen Blumen
Und ich werde über dem blauen Gipfel trinken
Das Blut deines brennenden Körpers
Ein Baum aus nassen Sternen
Der Regen der arktischen Blumen