395px

Sueños que ningún viento desvanece

Joachim Witt

Träume Die Kein Wind Verweht

Stahlgewitter, wie aus eisen
lässt mich erzittern und ergreisen
wie die jahrtausend-feuersbrunst
schiessen die türme aus dem dunst

wo ist das schiere morgenrot
ist es bereits des morgens tod?
es zwängt mich durch die leere stadt
wie einen wurm durchs feuchte watt

träume, die kein wind verweht

fluch der nacht, einsamkeit
macht sich in dieser stunde breit
ein schmetterling verbrennt im wind
mit seinen träumen, wie ein kind

mir schwillt der mund vor seeligkeit
denn meine welt ist jetzt so weit
ich treibe hilflos, wie ein klon
in eine andere dimension

ich höre stöhnen, dumpfes klagen
genau, wie alte meister sagen
sie schwirrt um mich herum, die pest
ich stosse zu, besorg den rest

träume, die kein wind verweht

ich hab' die zukunft eingeholt
doch sie hat mir den arsch versohlt
sie ist ein übler fallensteller
denn du erwachst bei ihr im keller

mit harter wucht und spitzem schrei
bald ist die schwarze nacht vorbei
dann fesselt mich die morgenröte
bis ich am abend wieder töte

am ende dieser folterfahrt
ein junges haupt sich offenbart
aus fernem licht, die sehnsucht schreit
nimm mich zur frau, es ist soweit

Sueños que ningún viento desvanece

Tormenta de acero, como de hierro
me hace temblar y cautivar
como el incendio milenario
las torres se elevan desde la neblina

¿Dónde está el puro amanecer?
¿Ya es la muerte de la mañana?
Me atraviesa la ciudad vacía
como un gusano en el lodazal

Sueños que ningún viento desvanece

Maldición de la noche, soledad
se extiende en esta hora
una mariposa arde en el viento
con sus sueños, como un niño

Mi boca se hincha de felicidad
porque mi mundo ahora es tan vasto
me arrastro indefenso, como un clon
a otra dimensión

Escucho gemidos, lamentos sordos
exactamente como dicen los antiguos maestros
la peste zumba a mi alrededor
me uno, termino el trabajo

Sueños que ningún viento desvanece

Alcancé el futuro
pero me ha dado una paliza
es una trampa malvada
porque despiertas en su sótano

Con fuerza y un grito agudo
pronto la negra noche habrá pasado
entonces me ata el amanecer
hasta que vuelva a matar al atardecer

Al final de este viaje de tortura
una joven cabeza se revela
desde la luz lejana, el anhelo grita
cásate conmigo, ha llegado el momento

Escrita por: Joachim Witt