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In Allem, was Schön ist

Jorge Vercillo

Em Tudo Que É Belo

Eu ainda acredito
Num futuro mais bonito,
Que o novo é bem-vindo
E o amor é infinito.

Eu ainda acredito
Que nem tudo está perdido,
Que o sorriso é sagrado
E aqui é o paraíso
E que tudo estava errado
Sobre o dia do juízo.

Eu ainda acredito
No carinho invés do grito,
Na doçura dos meninos
Que no fundo todos somos.

Eu ainda acredito
Nos heróis adormecidos,
Nessa força que revolta
E nos faz ficar erguidos
Cada vez que nos sentimos
Derrotados e punidos.

Eu ainda acredito
Que depois da tempestade
Vem sempre a calmaria
E consigo a liberdade.

Eu ainda acredito
Em objetos luminosos,
Que há vida no universo,
Outras luas, outros povos,
Eu ainda acredito.

Eu ainda acredito
Nas florestas e nos índios,
Na bravura das leoas,
Na alegria dos golfinhos.
Eu ainda acredito
No galope do unicórnio,
Acredito em gnomos
E no vôo dos tucanos
E no canto das baleias
Alegrando os oceanos.

Eu ainda acredito
Na justiça lá de cima,
Na verdade e na vida
Como o som de uma rima.
E em tudo que é belo
E em tudo que é nobre
Como as cores do arco-íris
Quando a chuva se descobre
E agradece iluminada
Pelo sol de ouro e cobre.

Sei, talvez eu seja visto
Como ingênuo ou demagogo,
Inocente ou pervertido.
Um hipócrita, um louco.
No entanto eu insisto
Nesta chama que consome,
Eu ainda acredito
Porque sofro com a fome,
Porque ainda sou um homem.

In Allem, was Schön ist

Ich glaube immer noch
An eine schönere Zukunft,
Dass das Neue willkommen ist
Und die Liebe unendlich.

Ich glaube immer noch
Dass nicht alles verloren ist,
Dass das Lächeln heilig ist
Und hier das Paradies ist
Und dass alles falsch war
Über den Tag des Gerichts.

Ich glaube immer noch
An Zuneigung statt an Geschrei,
An die Süße der Kinder,
Die wir im Grunde alle sind.

Ich glaube immer noch
An die schlafenden Helden,
An diese Kraft, die aufwühlt
Und uns aufrecht hält,
Jedes Mal, wenn wir uns fühlen
Besiegt und bestraft.

Ich glaube immer noch
Dass nach dem Sturm
Immer die Ruhe kommt
Und damit die Freiheit.

Ich glaube immer noch
An leuchtende Objekte,
Dass es Leben im Universum gibt,
Andere Monde, andere Völker,
Ich glaube immer noch.

Ich glaube immer noch
An die Wälder und die Indios,
An den Mut der Löwinnen,
An die Freude der Delfine.
Ich glaube immer noch
An den Galopp des Einhorns,
Ich glaube an Gnome
Und den Flug der Tukanen
Und den Gesang der Wale,
Die die Ozeane erfreuen.

Ich glaube immer noch
An die Gerechtigkeit von oben,
An die Wahrheit und das Leben
Wie der Klang eines Reims.
Und an alles, was schön ist
Und an alles, was edel ist
Wie die Farben des Regenbogens,
Wenn der Regen sich zeigt
Und dankbar erleuchtet
Vom goldenen und kupfernen Sonnenlicht.

Ich weiß, vielleicht werde ich gesehen
Als naiv oder demagogisch,
Unschuldig oder pervers.
Ein Heuchler, ein Verrückter.
Dennoch beharre ich
Auf dieser Flamme, die verzehrt,
Ich glaube immer noch
Weil ich mit dem Hunger leide,
Weil ich immer noch ein Mensch bin.

Escrita por: Jorge Vercillo