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Ein Wort, o Adina

Joseph Calleja

Una Parola, O Adina

Una parola, o Adina

L'usata seccatura!
I soliti sospir! Faresti meglio
A recarti in città presso tuo zio
Che si dice malato e gravemente

Il suo mal non è niente appresso al mio
Partirmi non poss'io
Mille volte il tentai

Ma s'egli more
E lascia erede un altro?

E che m'importa?

Morrai di fame, e senza appoggio alcuno

O di fame o d'amor per me è tutt'uno

Odimi. Tu sei buono
Modesto sei, né al par di quel sergente
Ti credi certo d'ispirarmi affetto
Così ti parlo schietto
E ti dico che invano amor tu speri
Che capricciosa io sono, e non v'ha brama
Che in me tosto non muoia appena è desta

Oh, Adina!... E perché mai?

Bella richiesta!

Chiedi all'aura lusinghiera
Perché vola senza posa
Or sul giglio, or sulla rosa
Or sul prato, or sul ruscel
Ti dirà che è in lei natura
L'esser mobile e infedel

Dunque io deggio?

All'amor mio
Rinunziar, fuggir da me

Cara Adina!... Non poss'io

Tu no l' puoi? Perché?

Perché!

Chiedi al rio perché gemente
Dalla balza ov'ebbe vita
Corre al mar, che a sé l'invita
E nel mar se n' va a morir
Ti dirà che lo strascina
Un poter che non sa dir

Dunque vuoi?

Morir com'esso
Ma morir seguendo te

Ama altrove: È a te concesso

Ah! Possibile non è

Per guarir da tal pazzia
Ché è pazzia l'amor costante
Dêi seguir l'usanza mia
Ogni dì cambiar d'amante
Come chiodo scaccia chiodo
Così amor discaccia amor
In tal guisa io rido e godo
In tal guisa ho sciolto il cor

Ah! Te sola io vedo, io sento
Giorno e notte, e in ogni oggetto
D'obbliarti in vano io tento
Il tuo viso ho sculto in petto
Col cambiarsi qual tu fai
Può cambiarsi ogn'altro amor
Ma non può, non può giammai
Il primiero uscir dal cor

Ein Wort, o Adina

Ein Wort, o Adina

Die übliche Nervensäge!
Die gewohnten Seufzer! Du würdest besser
Dich in die Stadt zu deinem Onkel zu begeben,
Der angeblich krank und schwer ist.

Sein Leiden ist nichts im Vergleich zu meinem.
Ich kann nicht fortgehen.
Tausendmal hab ich es versucht.

Aber wenn er stirbt
Und einen anderen als Erben hinterlässt?

Und was kümmert es mich?

Du wirst vor Hunger sterben, ohne jegliche Unterstützung.

Ob vor Hunger oder aus Liebe, für mich ist es dasselbe.

Hör mich an. Du bist gut.
Bescheiden bist du, nicht wie jener Sergeant.
Du glaubst sicher, mich zu lieben,
So spreche ich offen mit dir
Und sage dir, dass du vergeblich auf Liebe hoffst,
Denn ich bin launisch, und es gibt kein Verlangen,
Das in mir nicht stirbt, sobald es erwacht.

Oh, Adina!... Und warum?

Schöne Frage!

Frag die verführerische Brise,
Warum sie unermüdlich fliegt,
Mal über die Lilie, mal über die Rose,
Mal über die Wiese, mal über den Bach.
Sie wird dir sagen, dass es in ihrer Natur liegt,
Unbeständig und untreu zu sein.

Soll ich also?

Meiner Liebe
Abschwören, vor dir fliehen?

Liebste Adina!... Ich kann nicht.

Du kannst es nicht? Warum?

Warum!

Frag den Fluss, warum er seufzend
Von der Klippe, wo er geboren wurde,
Zum Meer fließt, das ihn einlädt,
Und ins Meer geht, um zu sterben.
Er wird dir sagen, dass ihn
Eine Macht zieht, die er nicht benennen kann.

Willst du also?

Sterben wie er,
Aber sterben, während ich dir folge.

Liebe woanders: Es ist dir erlaubt.

Ah! Das ist unmöglich.

Um von solch einem Wahnsinn geheilt zu werden,
Denn es ist Wahnsinn, die beständige Liebe,
Muss ich meinen Brauch befolgen:
Jeden Tag den Geliebten wechseln.
Wie ein Nagel den anderen vertreibt,
So vertreibt die Liebe die Liebe.
Auf diese Weise lache und genieße ich,
Auf diese Weise habe ich mein Herz befreit.

Ah! Nur dich sehe ich, nur dich fühle ich,
Tag und Nacht, und in jedem Objekt.
Vergeblich versuche ich, dich zu vergessen.
Dein Gesicht habe ich in mein Herz gemeißelt.
Mit dem Wechsel, den du machst,
Kann jede andere Liebe wechseln,
Aber die erste kann niemals,
Nie aus dem Herzen weichen.

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