395px

Más allá de la noche

Juliane Werding

Jenseits der Nacht

Fast noch ein Kind, doch vom Leben durch Mauern getrennt
Akten und Urteil, doch niemand, der ihn wirklich kennt
Stolz in den Augen, die Hände zu Fäusten geballt
Denn wenn er allein ist, dann sucht er im Dunkel nach Halt
Jeder sagt ihm, es sei sinnlos zu fliehn
Zwecklos, daß sich einer wehrt
Aber im Schlaf spricht sie heimlich zu ihm
Worte, die keiner sonst hört

Jenseits der Nacht
wart ich auf dich
Dort, wo uns zwei keiner sieht
Lauf durch die Nacht
Dreh dich nicht um
was Dir auch immer geschieht
Und wirst du schwach
denk an den Tag
flieh durch die Schatten ins Licht
Jenseits der Nacht
Jenseits der Nacht
werde ich warten auf dich

Lautlose Schreie, auf eiskalte Wände gesprüht
Blinkendes Blaulicht, das zwischen Ruinen verglüht
Längst ist das Haus schon umstellt - jeder Ausweg versperrt
Aber er will nicht verstehn, was das Megaphon plärrt
Sie haben ihn durch die Straßen gehetzt
wie ein verwundetes Tier
Fest seinen Kopf an die Mauer gepreßt
hört er die Stimme von ihr

Jenseits der Nacht
wart ich auf dich
Dort, wo uns zwei keiner sieht
Lauf durch die Nacht
Dreh dich nicht um
was Dir auch immer geschieht
Und wirst du schwach
denk an den Tag
flieh durch die Schatten ins Licht
Jenseits der Nacht
Jenseits der Nacht
werde ich warten auf dich

Jenseits der Nacht
wart ich auf dich
Dort, wo uns zwei keiner sieht
Lauf durch die Nacht
Dreh dich nicht um
was Dir auch immer geschieht
Und wirst du schwach
denk an den Tag
flieh durch die Schatten ins Licht
Jenseits der Nacht
Jenseits der Nacht
werde ich warten auf dich

Más allá de la noche

Casi un niño, pero separado de la vida por muros
Documentos y juicios, pero nadie que realmente lo conozca
Orgullo en los ojos, los puños apretados
Porque cuando está solo, busca apoyo en la oscuridad
Todos le dicen que es inútil huir
Inútil que alguien se defienda
Pero en sueños ella le habla secretamente
Palabras que nadie más escucha

Más allá de la noche
Te espero
Donde nadie nos ve
Corre por la noche
No mires atrás
pase lo que pase
Y si te debilitas
piensa en el día
huye de las sombras hacia la luz
Más allá de la noche
Más allá de la noche
estaré esperándote

Gritos silenciosos, pintados en paredes heladas
Luces azules intermitentes, que se desvanecen entre ruinas
La casa está rodeada desde hace tiempo - todas las salidas bloqueadas
Pero él no quiere entender lo que el megáfono grita
Lo han perseguido por las calles
como a un animal herido
Con su cabeza presionada contra la pared
escucha la voz de ella

Más allá de la noche
Te espero
Donde nadie nos ve
Corre por la noche
No mires atrás
pase lo que pase
Y si te debilitas
piensa en el día
huye de las sombras hacia la luz
Más allá de la noche
Más allá de la noche
estaré esperándote

Más allá de la noche
Te espero
Donde nadie nos ve
Corre por la noche
No mires atrás
pase lo que pase
Y si te debilitas
piensa en el día
huye de las sombras hacia la luz
Más allá de la noche
Más allá de la noche
estaré esperándote

Escrita por: