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Wie geht's?

Juliette Noureddine

¿ Qué tal ?

Je veux mourir en me terrant,
Loin des mamies de confiture,
Vieillir avec des chiens errants
Dans quelque immonde coin de masure

Très loin des miroirs imbéciles,
Écouter craquer mes vieux os
Et ma carcasse de fossile,
Danser de pauvres vieux tangos

Rouler ma croupe de toupie,
Mes rotules et mes guibolles,
Pour jacasser avec les pies
Sur la place du Capitole

Mais quelques fois m'embijouter,
Faire sonner le vieux métal,
Pour un Goya discrédité
Qui voudra peindre son "Que tal ?"

Je veux vieillir en glapissant
Quelque chanson patriotique,
Debout, martiale, sur les bancs
Avec les pigeons pour public

Avoir pour mains deux vieilles choses
Crochetées d'ongles terrifiants
Pour éventrer les ballons roses
Et faire pleurer les petits enfants

Perdre la tête et m'oublier,
Raconter des je ne sais trop quoi,
Des histoires de rats éborgnés
En regardant pousser mes doigts

Je veux vieillir en séduisant
Des maîtres-nageurs immatures,
Blottir mon corps tout grelottant
Au fin-fond d'un lit d'aventure

Et puis m'emberlificoter
Dans une marée de jupons,
Glousser des rires effrités,
L'oeil en dérive, le verbe abscons

Baiser des lèvres achetées
Pour faire croire à mon vieux coeur
Qu'on peut en toute impunité
Baver sur le sens des valeurs

Je veux vieillir en chevrotant
D'obscènes "Déshabillez-moi",
Vieillir en mots tout frémissants
Et qui vous glaceront d'effroi

Vieillir, je veux bien, mais en fuyant
Cette doucereuse légende
De thym, de pendule d'argent
Et puis de propre et de lavande

Flamber l'argent de ma retraite,
Jouer beaucoup sur un "impair"
Pour me réjouir de la tête
Que vous ferez chez le notaire

Je veux vieillir en minaudant,
Coquette, même si ça fait mal,
Courir le monde en me traînant
Plutôt que d'être à l'hôpital

Je veux vieillir en ouragan,
Avant que tout ne soit foutu,
Vieillir en termes trépidants,
Avant que de n'exister plus

Parce que quand l'heure aura sonné
De vous habiller de grand deuil,
Dites-vous bien, mes tant aimés,
Que je serai pas fière, dans mon cercueil.

Wie geht's?

Ich will sterben, mich zu verkriechen,
Weit weg von den Omas mit Marmelade,
Alt werden mit streunenden Hunden
In irgendeiner schäbigen Ecke der Hütte.

Ganz weit weg von den dummen Spiegeln,
Hören, wie meine alten Knochen knacken
Und mein Fossilkörper,
Zu traurigen alten Tangos tanzen.

Meine Hüfte wie ein Kreisel schwingen,
Meine Knien und meine Beine,
Um mit den Elstern zu plaudern
Auf dem Platz des Kapitols.

Doch manchmal will ich mich aufhübschen,
Das alte Metall zum Klingen bringen,
Für einen diskreditierten Goya,
Der sein "Wie geht's?" malen will.

Ich will alt werden und quieken
Irgendein patriotisches Lied,
Stehend, martialisch, auf den Bänken
Mit den Tauben als Publikum.

Zwei alte Dinge als Hände haben,
Mit furchterregenden Nägeln behakt,
Um die rosa Ballons aufzustechen
Und die kleinen Kinder zum Weinen zu bringen.

Den Kopf verlieren und mich vergessen,
Irgendwelche Geschichten erzählen,
Von blinden Ratten erzählen
Während ich meine Finger wachsen sehe.

Ich will alt werden und verführen
Unreife Schwimmmeister,
Meinen zitternden Körper kuscheln
In die tiefsten Tiefen eines Abenteuermatts.

Und dann mich verheddern
In einer Flut von Unterröcken,
Kichern mit brüchigem Lachen,
Mit einem schielenden Blick, dem unverständlichen Wort.

Gekaufte Lippen küssen
Um meinem alten Herzen zu glauben,
Dass man ungestraft
Über den Sinn von Werten sabbern kann.

Ich will alt werden und stammeln
Obszöne "Entkleide mich",
Alt werden in zitternden Worten,
Die euch das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Alt werden, das will ich, aber fliehen
Vor dieser süßen Legende
Von Thymian, silberner Uhr
Und von Sauberkeit und Lavendel.

Das Geld meiner Rente verprassen,
Viel auf eine "Pechzahl" setzen,
Um mich über den Gesichtsausdruck zu freuen,
Den ihr beim Notar machen werdet.

Ich will alt werden und kokettieren,
Eitel, auch wenn es wehtut,
Die Welt durchstreifen, während ich mich schleppe
Statt im Krankenhaus zu sein.

Ich will alt werden wie ein Sturm,
Bevor alles ruiniert ist,
Alt werden in aufregenden Worten,
Bevor ich nicht mehr existiere.

Denn wenn die Stunde geschlagen hat,
Um euch in Trauer zu kleiden,
Denkt daran, meine Geliebten,
Dass ich nicht stolz sein werde in meinem Sarg.

Escrita por: Katryn Lingua