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Lieke Van de Vent, Die Viel Zu Spät Nach Hause Kam

Katastroof

Lieke Van de Vent Die Veel Te Laat Thuiskwam 's Nachts

iedereen lee al te ronken, 't is drij uren in de nacht
ik hem veel teveel gedronken, en een vrouw die oep mij wacht

ik parkeer lak as gewoonlijk ni te dicht bij onzen blok
nieverans brandt er nog een lichtje, alle kiekes zen oep stok

langs de achterdeur nor binnen, totnogtoe gaat het nog vlot
dan den trap oep oep m'n sokken, tiens de deur zit ni oep slot

één scharnier die piept een bitje, zacht m'n schoenen neergezet
en dan in de pikkendonkere zoek ik tastend nor ons bed

't is toch raar dat als ge zat zij, en ge steekt gin lichten aan
dat dan alles d'r anders uitzie en ge nergens iet weet staan

heel geruisloos uiit mijn kleren, ik hou mijnen asem in
lieve god geft da ze slaapt, mijn levensgezellin

ja, ik hoor een zacht gesnurlk, misschien heb ik wel geluk
mor nu wordt het pas gevaarlijk, na komt de moeilijksten truk

ik trek efkes aan de dekens en de lakes wat oepzij
zij slaapt helemaal aan de zijkant en gelukkig ver van mij

'k denk dat het vannacht gelukt is, deze keer is gin gejank
over da'k telaat terugzen en veel teveel stink nor den drank

mor de vollegende morgen en ik sliep lak een marmot
en ik trek m'nb ogen open en 'k verschiet m'n eigen rot

heel de kamer is veranderd, neffe mij d'r slaapt ne vent
'k zen wel in dezellefsten blok mor... oep een vremd appartement

die vent dien heb ik laten slapen, ik met mijn kleren in mijn hand
'k zen gekropen door de gangen helemaal nor den andere kant

in ons kamer aangekomen tref ik me wijf oep heure pot
bliksems flitsen uit heur ogen: waar zedde gij blijven plakken zot!

'k dief de waarheid ni bekennen, wij zoude gij na doen als mens
ik weet eerlijk duurt het langste, maar aan alles is een grens

en die vent van uit dees lieke komt hier af en toe voorbij
en dan is't toch wel oepvallend dat die zo vriendelijk lacht nor mij

Lieke Van de Vent, Die Viel Zu Spät Nach Hause Kam

alle schlafen schon tief und fest, es ist drei Uhr in der Nacht
ich hab viel zu viel getrunken, und eine Frau, die auf mich wartet

ich parke wie gewohnt nicht zu nah bei unserem Block
nirgends brennt mehr ein Licht, alle Fenster sind zu

durch die Hintertür hinein, bis jetzt läuft's noch gut
dann die Treppe auf Socken hoch, oh, die Tür ist nicht abgeschlossen

ein Scharnier quietscht ein bisschen, leise setz ich meine Schuhe ab
und dann in der Dunkelheit suche ich tastend nach unserem Bett

es ist schon komisch, wenn du betrunken bist, und keine Lichter anmachst
dass dann alles anders aussieht und du nichts mehr findest

ganz geräuschlos aus meinen Klamotten, ich halte den Atem an
lieber Gott, lass sie schlafen, meine Lebensgefährtin

ja, ich höre ein leises Schnarchen, vielleicht habe ich Glück
aber jetzt wird's erst gefährlich, jetzt kommt der schwierigste Trick

ich ziehe kurz an der Decke und schiebe sie ein Stück zur Seite
sie schläft ganz am Rand und zum Glück weit weg von mir

ich denke, es hat heute Nacht geklappt, diesmal gibt's kein Geschrei
darüber, dass ich zu spät zurückkam und viel zu viel getrunken habe

aber am nächsten Morgen, ich schlief wie ein Murmeltier
und ich öffne meine Augen und erschrecke mich zu Tode

der ganze Raum hat sich verändert, neben mir schläft ein Typ
ich bin zwar im selben Block, aber... in einer fremden Wohnung

den Typen hab ich schlafen lassen, ich mit meinen Klamotten in der Hand
ich bin durch die Flure gekrochen, ganz auf die andere Seite

in unserem Zimmer angekommen, treffe ich meine Frau auf ihrem Platz
Blitze blitzen aus ihren Augen: wo bist du geblieben, du Trottel!

ich kann die Wahrheit nicht gestehen, was würdest du als Mensch tun?
ich weiß, Ehrlichkeit währt am längsten, aber alles hat seine Grenzen

und der Typ aus diesem Lied kommt hier ab und zu vorbei
und dann ist es doch auffällig, dass er so freundlich zu mir lächelt.

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