Prayer X
あふれだした涙のようにひとときの
afuredashita namida no you ni hitotoki no
きらめくいのちならば
kirameku inochi nara ba
であいとわかれをくりかえすひびのなかで
deai to wakare o kurikaesu hibi no naka de
いったいぜんたいなにをしんじればいい
ittai zentai nani o shinjire ba ii
うまれおちたそのときにはなきわめいていた
umareochita sono toki ni wa nakiwameite ita
うばわれないようにくたばらないように
ubawarenai you ni kutabaranai you ni
いきるのがせいいっぱいで
ikiru no ga sei ippai de
むねにささったナイフをぬけずにいるの
mune ni sasatta naifu o nukezu ni iru no
ぬいたそのしゅんかんしぶきをあげて
nuita sono shunkan shibuki o agete
なみだがふきだすでしょう
namida ga fukidasudeshou
あふれだした涙のようにひとときの
afuredashita namida no you ni hitotoki no
きらめくいのちならば
kirameku inochi nara ba
であいとわかれをくりかえすひびのなかで
deai to wakare o kurikaesu hibi no naka de
いったいぜんたいなにをしんじればいい
ittai zentai nani o shinjire ba ii
くったくのないえがおのうらかくしていた
kuttaku no nai egao no ura kakushite ita
いきるためのうそがもはやほんとうかうそか
ikiru tame no uso ga mohaya hontou ka uso ka
わからなくて
wakaranakute
じぶんのいばしょうでさえもみうしなってるの
jibun no i bashou de sae mo miushinatteru no
ひかりにのまれてひかりにあこがれてきょうも
hikari ni nomarete hikari ni akogarete kyou mo
そらをながめるのでしょう
sora o nagameru no deshou
このじんせいにいみがあるのならおしえてよ
kono jinsei ni imi ga aru no nara oshiete yo
もっとはかないひびのなかで
motto hakanai hibi no naka de
いたみやかなしみさえのみほしたい
itami ya kanashimi sae nomihoshitai
いまぼくらは
ima bokura wa
いったいぜんたいなにをしんじればいい
ittai zentai nani o shinjire ba ii
あふれだした涙のようにひとときの
afuredashita namida no you ni hitotoki no
きらめくいのちならば
kirameku inochi nara ba
であいとわかれをくりかえすひびのなかで
deai to wakare o kurikaesu hibi no naka de
いったいぜんたいなにをしんじればいい
ittai zentai nani o shinjire ba ii
Gebet X
Wie Tränen, die überfließen, in einem kurzen
funkelnden Leben, wenn es so ist,
In den Tagen, die Begegnungen und Abschiede wiederholen,
Was soll ich überhaupt glauben?
Als ich geboren wurde, habe ich geschrien,
Um nicht geraubt zu werden, um nicht zu sterben,
Das Leben war ein voller Kampf.
Ich kann das Messer, das in meiner Brust steckt, nicht herausziehen.
In dem Moment, in dem ich es herausziehe, wird es spritzen,
Die Tränen werden herausbrechen.
Wie Tränen, die überfließen, in einem kurzen
funkelnden Leben, wenn es so ist,
In den Tagen, die Begegnungen und Abschiede wiederholen,
Was soll ich überhaupt glauben?
Hinter dem unbeschwerten Lächeln verbarg sich
Eine Lüge, um zu leben, die nun nicht mehr klar ist,
Ob sie wahr oder falsch ist.
Selbst meinen eigenen Platz habe ich verloren.
Vom Licht verschlungen, dem Licht nachsehend, werde ich heute
Den Himmel betrachten.
Wenn es in diesem Leben einen Sinn gibt, sag es mir,
In den flüchtigen Tagen,
Möchte ich sogar den Schmerz und die Traurigkeit hinunterschlucken.
Was sollen wir überhaupt glauben?
Wie Tränen, die überfließen, in einem kurzen
funkelnden Leben, wenn es so ist,
In den Tagen, die Begegnungen und Abschiede wiederholen,
Was soll ich überhaupt glauben?