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Sie singt (feat. Cesária Évora)

Bernard Lavilliers

Elle Chante (feat. Cesária Évora)

Elle chante un peu voilé souple comme le vent
C'est une mélodie sans paroles hors du temps
Elle chante les yeux fermés en fléchissant le cou
Plongée dans un pays très éloigné de vous

N ta kantá ta pensá na nha térra
Su N ta ftxá oi, é pa anulá es distánsia
Na vos di nha sodade, N ta levá nos umanidade
Pa tude pove sofredor, pa tude jente ki kre amor

Mais d'où lui vient cette infinie douceur
Cette sensualité mélangée de pudeur
Ses belles mains quand elles se posent
Sur une épaule ou sur mon bras
Tout se métamorphose
On oublie la mort on s'en va

Elle chante la terre rouge la sèche la stérile
Elle chante les hommes proscrits les sans terre dans les villes
Les jeunes filles en noir et tous les enfants dans les rues
Les longues années sans pluie et ceux qu'on n'a jamais revus

Es dusura é un fórma di lutá
Kóntra duréza dun vida maguóde
Tristéza ta vra fésta, no ta lenbrá pa linpá nos dor
Ke nos alma i kurasãu, pa fujentá tude maldisãu

Mais d'où lui vient cette infinie douceur
Cette sensualité mélangée de pudeur
Ses belles mains quand elles se posent
Sur une épaule ou sur mon bras
Tout se métamorphose
On oublie la mort on s'en va

N ta kantá ta pensá na nha térra
Su N ta ftxá oi, é pa anulá es distánsia

Sa voix qui était fluide d'abord se brise et se renforce
Elle est la vie la mort la fragilité et la force
Elle est la vie la mort la fragilité et la force

Sie singt (feat. Cesária Évora)

Sie singt ein wenig verschleiert, sanft wie der Wind
Es ist eine Melodie ohne Worte, zeitlos und geschwind
Sie singt mit geschlossenen Augen und neigt den Kopf
Versunken in ein Land, das so weit weg von dir ist, Kopf hoch

Sie singt und denkt an mein Land
Hier bin ich heute, um diese Distanz zu überbrücken, ganz
In deinem Wort, meine Sehnsucht, führe ich unsere Menschheit
Für alle leidenden Menschen, für all die, die Liebe will und bereit

Doch woher kommt diese unendliche Sanftheit, oh ja?
Diese Sinnlichkeit, vermischt mit Schüchternheit, so wunderbar
Ihre schönen Hände, wenn sie sich niederlegen
Auf eine Schulter oder meinen Arm, wir beginnen zu vergehen
Alles verwandelt sich, ganz ohne Klage
Wir vergessen den Tod, wir sind auf der Flucht, keine Frage

Sie singt vom roten, trockenen, sterilen Land
Sie singt von den vertriebenen Männern, den Landlosen in der Stadt
Von den jungen Mädchen in Schwarz und all den Kindern auf den Straßen
Von langen Jahren ohne Regen und denen, die wir nie wieder gesehen, in den Schatten

Diese Sanftheit ist eine Form des Kampfes, so klar
Gegen die Härte eines verworrenen Lebens, das war
Traurigkeit ist wahrlich ein Fest, sie reinigt unseren Schmerz
Dass unsere Seelen und Heilung fliegen, um allem Fluch zu entgeh'n, so fern

Doch woher kommt diese unendliche Sanftheit, oh ja?
Diese Sinnlichkeit, vermischt mit Schüchternheit, so wunderbar
Ihre schönen Hände, wenn sie sich niederlegen
Auf eine Schulter oder meinen Arm, wir beginnen zu vergehen
Alles verwandelt sich, ganz ohne Klage
Wir vergessen den Tod, wir sind auf der Flucht, keine Frage

Ich singe und denke an mein Land
Hier bin ich heute, um diese Distanz zu überbrücken, ganz

Ihre Stimme, die anfangs flüssig war, bricht und wird stark
Sie ist das Leben, der Tod, die Zerbrechlichkeit und die Kraft, so stark
Sie ist das Leben, der Tod, die Zerbrechlichkeit und die Kraft.

Escrita por: Teófilo Chantre, Bernard Lavilliers, Pascal Arroyo