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Odisea

Lea Finn

Odyssee

Dein Schweigen ist ohrenbetäubend,
dein Blick erkennt nicht länger mein Gesicht,
vielleicht hörst du meine Worte noch,
doch verstehen kannst du sie wohl nicht.
Deine Augen schweifen ohne Ziel umher,
deine Hände greifen ins Nichts,
dein Mund formt hin und wieder Worte,
doch ob wirklich welche sind, das weiss ich nicht.
Deine Odyssee
wie erträgst du sie?
Deine Odyssee
endet sie denn nie?
Die Schatten deiner Selbst verfolgen dich und mich,
und etwas daran ändern können weder du noch ich,
das dies von dir geblieben ist hat vielleicht einen Sinn,
doch das du in Frieden bist bezweifel ich.
Deine Odyssee
wie erträgst du sie?
Deine Odyssee
endet sie denn nie?
Deine Odyssee
wie erträgst du sie?
Deine Odyssee
endet sie...

Odisea

Tu silencio es ensordecedor,
tu mirada ya no reconoce mi rostro,
tal vez aún escuches mis palabras,
pero dudo que las entiendas.
Tus ojos vagan sin rumbo,
tus manos se aferran a la nada,
tu boca forma palabras de vez en cuando,
pero si realmente lo son, no lo sé.
Tu odisea,
¿cómo la soportas?
Tu odisea,
¿acaso no tiene fin?
Las sombras de ti mismo nos persiguen a ambos,
y ni tú ni yo podemos cambiar algo al respecto,
que algo de ti haya permanecido quizás tenga un propósito,
pero dudo que estés en paz.
Tu odisea,
¿cómo la soportas?
Tu odisea,
¿acaso no tiene fin?
Tu odisea,
¿cómo la soportas?
Tu odisea,
¿acaso no tiene fin?

Escrita por: Lea Finn