Há Tempos
Parece cocaína, mas é só tristeza, talvez tua cidade
Muitos temores nascem do cansaço e da solidão
Descompasso, desperdício
Herdeiros são agora da virtude que perdemos
Há tempos tive um sonho
Não me lembro, não me lembro
Tua tristeza é tão exata
E hoje o dia é tão bonito
Já estamos acostumados
A não termos mais nem isso
Os sonhos vêm e os sonhos vão
E o resto é imperfeito
Disseste que se tua voz
Tivesse força igual
À imensa dor que sentes
Teu grito acordaria
Não só a tua casa
Mas a vizinhança inteira
E há tempos nem os santos
Têm ao certo a medida da maldade
E há tempos são os jovens que adoecem
E há tempos o encanto está ausente
E há ferrugem nos sorrisos
Só o acaso estende os braços
A quem procura abrigo e proteção
Meu amor, disciplina é liberdade
Compaixão é fortaleza
Ter bondade é ter coragem
Lá em casa tem um poço
Mas a água é muito limpa
Vor Zeiten
Es scheint wie Kokain, doch es ist nur Traurigkeit, vielleicht deine Stadt
Viele Ängste entstehen aus Müdigkeit und Einsamkeit
Unstimmigkeit, Verschwendung
Die Erben sind jetzt das, was wir an Tugend verloren haben
Vor Zeiten hatte ich einen Traum
Ich erinnere mich nicht, ich erinnere mich nicht
Deine Traurigkeit ist so genau
Und heute ist der Tag so schön
Wir sind schon daran gewöhnt
Nicht einmal das mehr zu haben
Die Träume kommen und die Träume gehen
Und der Rest ist unvollkommen
Du hast gesagt, wenn deine Stimme
Die gleiche Kraft hätte
Wie der immense Schmerz, den du fühlst
Würde dein Schrei wecken
Nicht nur dein Haus
Sondern die ganze Nachbarschaft
Und seit langem haben nicht einmal die Heiligen
Genau das Maß des Bösen
Und seit langem sind es die Jungen, die erkranken
Und seit langem ist der Zauber abwesend
Und es gibt Rost in den Lächeln
Nur der Zufall breitet die Arme aus
Für die, die Schutz und Zuflucht suchen
Meine Liebe, Disziplin ist Freiheit
Mitgefühl ist Stärke
Güte zu haben ist Mut
Zu Hause gibt es einen Brunnen
Doch das Wasser ist sehr rein