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Infinito

Leiþa

Endlos

Träge, schleppend auf der Suche
Verfluche jeden Tag
Vorwärts trägt mich keine Stufe
Jeder Tritt führt mich ins Grab

Rückwärts laufen, vorwärts kriechen
Erschlagen an jener Wand
Sieh mir zu beim Dahinsiechen
Mitgefühl zerläuft im Sand

Bleib nun endlich liegen
Widerstehe der Versuchung
Auf beiden Knien kriechend
Kein Anrecht auf die Zukunft

Der Wille längst gebrochen
Der Körper hält nicht stand
In Missgeschick verflochten
Ein Ungetüm aus Angst

Halt dich fest - nicht an mir, nicht an mir
Bald zersetzt - von Getier, von Getier
Kühl und nass - ist es hier, ist es hier
Frühes Grab - gräbst du dir, gräbst du dir

Lasse mich sterben
Lasse mich faulen
Der Trostlosen Tage
Trägt mich zu Grabe

Nimm mir alles
Nackt und kalt
Lagre den Körper
Bis zum Verfall

Kein Licht, keine Pforte
Kein Erlösen, nur Ertragen
Keine himmlischen Stufen
Die in die Ewigkeit ragen

Keine Glocken, keine Federn
Kein Wein und auch kein Brot
Ich fange an zu erahnen
Ich bin noch nicht tot

Infinito

Trasladándome lentamente en busca
Maldigo cada día
Ningún escalón me lleva hacia adelante
Cada paso me lleva a la tumba

Corriendo hacia atrás, arrastrándome hacia adelante
Golpeado contra esa pared
Observa cómo me desvanezco
La compasión se desvanece en la arena

Finalmente quédate acostado
Resiste la tentación
Arrastrándote de rodillas
Sin derecho al futuro

La voluntad ya está quebrada
El cuerpo no aguanta
Enredado en desgracias
Un monstruo de miedo

Agárrate fuerte - no a mí, no a mí
Pronto corroído - por alimañas, por alimañas
Frío y húmedo - está aquí, está aquí
Tumba temprana - te excavas, te excavas

Déjame morir
Déjame pudrir
Los días desolados
Me llevan a la tumba

Quítame todo
Desnudo y frío
Guarda el cuerpo
Hasta que se descomponga

Sin luz, sin puerta
Sin redención, solo soportando
Sin escaleras celestiales
Que se extiendan hacia la eternidad

Sin campanas, sin plumas
Sin vino y sin pan
Empiezo a intuir
Que aún no estoy muerto

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