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Sante Caserio

Les Anarchistes

Sante Caserio

Lavoratori a voi diretto è il canto
di questa mia canzon che sa di pianto
e che ricorda un baldo giovin forte
che per amor di voi sfidò la morte.
A te, Caserio, ardea nella pupilla
de le vendette umane la scintilla,
ed alla plebe che lavora e geme
donasti ogni tuo affetto, ogni tua speme.

Eri nello splendore della vita,
e non vedesti che notte infinita;
la notte dei dolori e della fame,
che incombe sull'immenso uman carname.
E ti levasti in atto di dolore,
d'ignoti strazi altero vendicatore;
e t'avventasti, tu si buono e mite,
a scuoter l'alme schiave ed avvilite.

Tremarono i potenti all'atto fiero,
e nuove insidie tesero al pensiero;
e il popolo cui l'anima donasti
non ti comprese, e pur tu non piegasti.
E i tuoi vent'anni, una feral mattina
gettasti al mondo dalla ghigliottina,
al mondo villa tua grand'alma pia,
alto gridando: «Viva l'Anarchia!».

Ma il dì s'appressa, o bel ghigliottinato,
che il tuo nome verrà purificato,
quando sacre saranno le vite umane
e diritto d'ognun la scienza e il pane.
Dormi, Caserio, entro la fredda terra
donde ruggire udrai la final guerra,
la gran battaglia contro gli oppressori
la pugna tra sfruttati e sfruttatori.

Voi che la vita e l'avvenir fatale
ofriste su l'altar dell'ideale
o falangi di morti sul lavoro,
vittime de l'altrui ozio e dell'oro,
martiri ignoti o sciera benedetta,
già spunta il giorno della gran vendetta,
de la giustizia già si leva il sole;
il popolo tiranni più non vuole.

Sante Caserio

Arbeiter, euch ist dieses Lied gewidmet,
dieses Lied, das von Trauer kündet,
und das an einen starken, tapferen Jungen erinnert,
der für eure Liebe den Tod herausforderte.
An dich, Caserio, brannte in deinem Auge
von menschlicher Rache der Funke,
und der arbeitenden und leidenden Menge
schenktest du all deine Zuneigung, alle deine Hoffnung.

Du warst im Glanz des Lebens,
und sahst nur die endlose Nacht;
die Nacht der Schmerzen und des Hungers,
die über den riesigen menschlichen Körper droht.
Und du erhobst dich in einem Akt des Schmerzes,
als unbekannter Rächerrichter;
und stürztest dich, du so gutmütiger und sanfter,
auf das Schütteln der geknechteten und gedemütigten Seelen.

Die Mächtigen zitterten vor dem furchtbaren Akt,
und neue Intrigen wurden gegen den Gedanken gesponnen;
und das Volk, dem du deine Seele gabst,
verstand dich nicht, und dennoch gabst du nicht auf.
Und deine zwanzig Jahre, an einem grausamen Morgen,
gabst du der Welt auf der Guillotine,
der Welt, deiner grandiosen, frommen Seele,
hoch rufend: „Es lebe die Anarchie!“.

Doch der Tag naht, oh edel Enthaupteter,
dass dein Name gereinigt wird,
wenn die menschlichen Leben heilig sein werden
und das Recht auf Wissen und Brot für alle.
Schlafe, Caserio, in der kalten Erde,
von wo du das finale Kriegsgeschrei hören wirst,
die große Schlacht gegen die Unterdrücker,
das Ringen zwischen Ausgebeuteten und Ausbeutern.

Ihr, die ihr das Leben und das fatale Schicksal
aut dem Altar des Ideals angeboten habt,
oh Reihen von Toten bei der Arbeit,
Opfer des Müßiggangs anderer und des Goldes,
unbekannte Märtyrer oder gesegnete Schar,
bereits bricht der Tag der großen Rache an,
von der Gerechtigkeit erhebt sich die Sonne;
das Volk will die Tyrannen nicht mehr.

Escrita por: Pietro Gori