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Lungomare

Luca Carboni

Lungomare

E le stelle si accendono ad una ad una
come ballerine entrano in scena
ecco la luna
Spengo la moto che è rossa e fa molto rumore
e copre il rumore del mare
che sembra mosso dalle mani di lavandaie
guardo le lampare luccicare

Il pescatore Giorgio lui è là
ma stanotte ha negli occhi la malinconia
ha paura che il mondo cambi senza di lui
che succeda qualcosa in cui non c'entri lui

Lui che ormai le stelle non le guarda più
e si orienta con le insegne degli hotel
pensa ai tedeschi col borsello e i calzini bianchi,
alle coppie che si baciano sulla spiaggia

Perché la vita è incontrarsi e illuminare il buio
sì la vita è scontrarsi magari sotto il sole
dove si incontrano donne sulle biciclette
con le braccia nude e le grandi tette

Pensa che il mare è solo acqua
e troppi rumori silenziosi
che la vita è là, si muove dietro a quelle case
dove c'è gente, neon e pubblicità

Gli arriva l'eco di canzoni da ballare
e di quelle che rimangono nel cuore
invidia il figlio che è là e corre forte
sulla sua moto da enduro

Perché la vita è incontrarsi e illuminare il buio
e la vita è scontrarsi magari sotto il sole
dove si incontrano donne sulle biciclette
con il vento contro che gli scopre le orecchie

Si può anche morire per certe carezze...
perché la vita è morire per certe cose non dette
ed è là dove contano gli imbarazzi...
gli imbarazzi e le timidezze.

Lungomare

Und die Sterne leuchten einer nach dem anderen
wie Tänzerinnen betreten sie die Bühne
hier ist der Mond
Ich schalte das laute rote Motorrad aus
und es übertönt das Geräusch des Meeres
was scheint, als würde es von den Händen der Wäscherinnen bewegt
ich sehe die Lampen funkeln

Der Fischer Giorgio ist dort
aber heute Nacht hat er die Melancholie in den Augen
er hat Angst, dass sich die Welt ohne ihn verändert
dass etwas passiert, woran er nicht beteiligt ist

Er, der die Sterne nicht mehr anschaut
und sich an den Schildern der Hotels orientiert
denkt an die Deutschen mit der Tasche und den weißen Socken,
an die Paare, die sich am Strand küssen

Denn das Leben ist sich begegnen und das Dunkel erhellen
ja, das Leben ist aufeinandertreffen, vielleicht unter der Sonne
wo Frauen auf Fahrrädern sich begegnen
mit nackten Armen und großen Brüsten

Er denkt, dass das Meer nur Wasser ist
und zu viele stille Geräusche
dass das Leben dort ist, sich hinter diesen Häusern bewegt
wo Menschen, Neonlichter und Werbung sind

Er hört das Echo von Tänzen
und von denen, die im Herzen bleiben
er beneidet den Sohn, der dort ist und schnell fährt
auf seinem Enduro-Motorrad

Denn das Leben ist sich begegnen und das Dunkel erhellen
und das Leben ist aufeinandertreffen, vielleicht unter der Sonne
wo Frauen auf Fahrrädern sich begegnen
mit dem Wind, der gegen sie weht und die Ohren freilegt

Man kann auch für gewisse Streicheleinheiten sterben...
weil das Leben ist, für bestimmte unausgesprochene Dinge zu sterben
und dort zählt, was peinlich ist...
die Peinlichkeiten und die Schüchternheiten.

Escrita por: Luca Carboni