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Hier habt ihr mich getroffen... Eines Tages im blauen Raum

Luciano Pavarotti

Colpito Qui M'avete... Un Di All 'Azzurro Spazio'

Colpitto qui m'avete ov'io geloso celo
Il più puro palpitar dell'anima
Or vedrete, fanciulla, qual poema
È la parola amor, qui causa di scherno!

Un dì all'azzurro spazio guardai profondo
E ai prati colmi di viole, pioveva l'oro il sole
E folgorava d'oro il mondo
Parea la terra un immane tesor

E a lei serviva di scrigno il firmamento
Su dalla terra a la mia fronte
Veniva una carezza viva, un bacio
Gridai vinto d'amor

T'amo tu che mi baci, divinamente bella
O patria mia!
E volli pen d'amore pregar!

Varcai d'una chiesa la soglia
Là un prete ne le nicchie
Dei santi e della vergine
Accumulava doni

E al sordo orecchio
Un tremulo vegliardo
Invan chiedeva pane
E invano stendea la mano!

Varcai degli abituri l'uscio
Un uom vi calunniava
Bestemmiando il suolo
Che l'erario appenza sazia

E contro a dio scagliava
E contro agli uomini
Le lacrime dei figli
In cotanta miserie la patrizia prole che fa?

Sol l'occhio vostro esprime umanamente qui
Un guardo di pietà, ond'io guardato ho a voi
Si come a un angelo
E dissi: Ecco la bellezza della vita!

Ma, poi, a le vostre parole
Un novello dolor m'ha colto in pieno petto
O giovinetta bella
D'un poeta non disprezzate il detto

Udite! Non conoscete amor
Amor, divino dono, non lo schernir
Del mondo anima e vita è l'amor!

Hier habt ihr mich getroffen... Eines Tages im blauen Raum

Hier habt ihr mich getroffen, wo ich eifersüchtig verberge
Das reinste Pochen der Seele
Nun werdet ihr sehen, Mädchen, welches Gedicht
Das Wort Liebe ist, hier Grund des Spottes!

Eines Tages schaute ich tief in den blauen Raum
Und auf die Wiesen voller Veilchen, der Sonne regnete Gold
Und die Welt blitzte golden
Die Erde schien ein gewaltiger Schatz

Und der Himmel diente ihr als Schatztruhe
Von der Erde zu meiner Stirn
Kam eine lebendige Zärtlichkeit, ein Kuss
Ich rief, besiegt von der Liebe

Ich liebe dich, du, die mich küsst, göttlich schön
Oh mein Heimatland!
Und ich wollte mit Gedanken der Liebe beten!

Ich überschritt die Schwelle einer Kirche
Dort ein Priester in den Nischen
Der Heiligen und der Jungfrau
Häufte Geschenke

Und am tauben Ohr
Ein zitternder Greis
Bat vergeblich um Brot
Und streckte vergeblich die Hand aus!

Ich überschritt die Schwelle der Behausungen
Ein Mann verleumdete dort
Fluchend den Boden
Den das Finanzamt nur sättigt

Und gegen Gott schleuderte er
Und gegen die Menschen
Die Tränen der Kinder
In solch großer Not, was macht der Adel?

Nur euer Blick drückt hier menschlich aus
Einen Blick des Mitleids, den ich auf euch gerichtet habe
Wie auf einen Engel
Und ich sagte: Hier ist die Schönheit des Lebens!

Doch dann, auf eure Worte
Hat mich ein neuer Schmerz mitten ins Herz getroffen
Oh schöne Jüngfrau
Verachtet nicht die Worte eines Poeten

Hört! Ihr kennt die Liebe nicht
Liebe, göttliches Geschenk, verspottet sie nicht
Die Liebe ist die Seele und das Leben der Welt!

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