Vaneira da Bossoroca
Velha vaneira baguala que estufa os foles da gaita
Riscada de unha e de taita, cheia de furo de bala
Tomando conta da sala o mesmo que lagartixa
E o chinaredo cochicha quando seu ronco se cala
Se mistura no balanço a poeira do chão batido
E os babados do vestido corcoveiam sem descanso
E o índio metido a ganso grudado a fita vermelha
Fica boqueando na orelha num jeitão de sorro manso
A fumaça do candeeiro se adelgaça e se esparrama
Perseguindo alguma dama de sorriso feiticeiro
E nunca falta um salseiro, É tradição secular
E os índios que vem mamar na garrafa do gaiteiro
Vaneira que nasceu Guacha, na caixa de uma cordeona
Mamando numa siá dona destas que escondem a graxa
Andou na pampa buenacha queimada de Sol e brasa
E quando não tinha casa, dormia dentro da caixa
Nos comércios de carreira, nos velórios e carpeta
Sobre a quincha das carretas ouvindo truco e primeira
Nos bochinchos de fronteira nunca vai faltar um taita
Pra dar um talho na gaita e deixar livre a vaneira
O próprio índio que toca esta vaneira machaça
É o sacerdote da raça nas bruxarias que invoca
Nos arrepios que provoca neste galope estendido
Nos levam ao chão batido dos ranchos da bossoroca
Vaneira der Bossoroca
Alte Vaneira Baguala, die die Blase der Gaita füllt
Mit Kratzern von Fingernägeln und von Taita, voller Kugellöcher
Passt auf den Raum auf, wie eine Eidechse
Und das Geschirr murmelt, wenn sein Grollen verstummt
Im Schwung vermischt sich der Staub vom getretenen Boden
Und die Falten des Kleides wogen unermüdlich
Und der Indianer, der sich wie ein Gans verhält, klebt am roten Band
Steht mit offenem Mund an der Ohrmuschel, ganz sanft
Der Rauch der Lampe wird dünner und breitet sich aus
Verfolgt eine Dame mit einem zauberhaften Lächeln
Und es fehlt nie ein Salseiro, es ist eine jahrhundertealte Tradition
Und die Indianer, die an der Flasche des Gaiteros nuckeln
Vaneira, die als Guacha geboren wurde, in der Kiste eines Akkordeons
Saugend an einer Siá Dona, die das Fett versteckt
Zog durch die gute Pampa, verbrannt von Sonne und Glut
Und wenn es kein Haus gab, schlief sie in der Kiste
In den Geschäften der Karrieren, bei Beerdigungen und Teppichen
Auf der Ladefläche der Wagen, hörend Truco und Primera
In den Grenzstreitigkeiten wird es nie an einem Taita fehlen
Um der Gaita einen Schnitt zu geben und die Vaneira frei zu lassen
Der Indianer, der diese kräftige Vaneira spielt
Ist der Priester der Rasse in den Hexereien, die er beschwört
In den Schauer, die er in diesem ausgedehnten Galopp hervorruft
Führt uns zum getretenen Boden der Ranches der Bossoroca