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Naergon Am Moromir

Maewen

Naergon Am Moromir

Trî rohan or thalf ar parth ias thâr daen gala
I hûl annui tôl vódiel, ar erin raim pada
Man siniath o ndûn, sûl reviol, tegich ne dú ennin?
Cennich voromir I daur nu ithil ar elin?
Hon cennin nored na odog sîr, na nîn laind ar vithrin
Hon cennin baded mi nôr ereb, nan methed e-guil dîn
Min dúath en-forod. Dan ú-achennin hon
Sûl forod lastant aen rom e-denethorion
Ai boromir! Uin raim dynd nan ndûn tirnin balan
Dan ú-dellich o ndôr ereb ias ú-guia adan

Uin ethir gaer sûl charn revia, uin lithgym ar I sern
I chonath in-gwael san côl, nalla nan annon 'ern
Man siniath o charad, sûl nallol, tegich enni neth thin?
Si mas boromir I vain? Abdôl ar drass gerin
Avbedo enni mas e dortha caedar I firn rim
Na falas nim ar falas vorn nu 'wilith 'waerin
Pin rim dadvennir anduin hired 'aer rimmol
Pedo na hûl forn hiniath sûl forod enni côl!
Ai boromir! Athan ennyn râd nôr nan ndúvechîth
Dan ú-dellich nan gwaelchaun od ethir gaer vith

Od annon erain sûl forn nôr, lanthir rimmol athrada
Ar nim ar ring erin minas rom dîn mrui nalla
Man siniath of forod, sûl veleg, aur hen tegich ennin?
Man siniath o voromir veren? Anann hon ú-gennin
Nu amon hen lastannen gaun. Guid rim ennas mathant
Nan nen tyngir vagol narchannen ar ristannen thand
I dhôl dîn hall ar nîf dîn bain, hon caedanner sedho
Ar rauros vallen, rauros vrui dad dhuin and coll ho
Ai boromir! No minas tirith an-uir tîr na forn
Na rauros, lanthir vallen hen, nan meth amar-ringorn

Naergon Am Moromir

Drei Rohan oder Thalf, am Pfad, ich sehe die Sterne
Ich fühle die Kälte, und in der Dunkelheit gehe ich
Was singt der Schatten, wenn die Sonne untergeht, verstehst du nicht?
Kannst du den Boromir im Tor des Mondes und der Sterne sehen?
Ich sehe die Flüsse, die nicht enden, nicht die Wellen, die fließen
Ich sehe die Toten in der Nacht, die nicht sterben, dein Leben
Mein Tod ist im Norden. Doch ich werde nicht aufgeben
Die Sonne im Norden leuchtet, wie ein Erbe der Menschen
Oh Boromir! Ich bin der Schatten, der die Nacht bewacht
Doch ich werde nicht aufgeben, das Land ist nicht mein, ich bin kein Mensch

Ich bin der Schatten des großen Wassers, ich bin der Lichtstrahl und der Stern
Die Wellen im Wind sind kalt, nicht die Tore, die ich kenne
Was singt der Schatten, wenn die Wellen nicht enden, verstehst du nicht?
Ist das Boromir, der schön ist? Abgrund und Drachengefahr
Ich habe nicht, was ich brauche, um die Kälte des Lebens zu besiegen
Die Wellen sind sanft und die Wellen sind stark, nicht die Stille des Wassers
Die Strömung zieht den Anduin, der die Wellen trägt
Sprich nicht von der Kälte, die die Nacht im Norden bringt!
Oh Boromir! Der Weg der Söhne ist nicht der der Dunkelheit
Doch ich werde nicht aufgeben, die Wellen sind nicht der Schatten des großen Wassers

Von den Toren der Sonne, die die Wellen überqueren
Und die Kälte und der Ring in der Stadt, die ich nicht kenne
Was singt der Norden, wenn die Sonne leuchtet, verstehst du nicht?
Was singt der Boromir, der treu ist? Anann, ich werde nicht vergessen
Jetzt sind die Tore geschlossen. Der Weg ist nicht leicht
Die Wellen ziehen die Wellen, die die Dunkelheit bringen
Dein Licht ist hell und dein Gesicht ist rein, ich werde nicht aufgeben
Und die Wellen fließen, die Wellen singen, die Dunkelheit und die Stille
Oh Boromir! In Minas Tirith, die Nacht ist nicht die Sonne
Nicht die Wellen, die die Lieder bringen, nicht die Toten, die die Ringe tragen.

Escrita por: J. R. R. Tolkien / Maewen