395px

Wie es regnete

Massimo Ranieri

Come Pioveva

C'eravamo tanto amati
per un anno e forse più,
c'eravamo poi lasciati...
non ricordo come fu...
ma una sera c'incontrammo,
per fatal combinazion,
perché insieme riparammo,
per la pioggia, in un porton!
Elegante nel suo velo,
con un bianco cappellin,
dolci gli occhi suoi di cielo,
sempre mesto il suo visin...
Ed io pensavo ad un sogno lontano
a una stanzetta d'un ultimo piano,
quando d'inverno al mio cor si stringeva...
...Come pioveva ...come pioveva!
Come stai? Le chiesi a un tratto.
"Bene, grazie, disse, e tu?".
"Non c'e' male" e poi distratto:
"guarda che acqua viene giù!".
"Che m'importa se mi bagno?"
Tanto a casa debbo andare
"Ho l'ombrello, t'accompagno"
"Grazie, non ti disturbar..."
Passa a tempo una vettura
io la chiamo, le fa: "no"
dico: "Oh! Via, senza paura.
Su montiamo", e lei montò.
Così pian piano io le presi le man
mentre il pensiero vagava lontano...
Quando d'inverno al mio cor si stringeva...
...Come pioveva ...come pioveva!
Ma il ricordo del passato
fu per lei il più gran dolore,
perché al mondo aveva dato
la bellezza ed il candor...
così quando al suo portone
un sorriso mi abbozzò
nei begli occhi di passione
una lagrima spuntò...
Io non l'ho più riveduta
se e' felice chi lo sa!
Ma se ricca, o se perduta,
ella ognor rimpiangerà:
Quando una sera in un sogno lontano
nella vettura io le presi la mano
quando salvare ella ancor si poteva!...
...Come pioveva ...così piangeva!

Wie es regnete

Wir hatten uns so sehr geliebt
für ein Jahr und vielleicht mehr,
wir hatten uns dann getrennt...
ich erinnere mich nicht, wie es war...
aber eines Abends trafen wir uns,
wegen eines schicksalhaften Zufalls,
weil wir zusammen Schutz suchten,
vor dem Regen, in einem Tor!
Elegant in ihrem Schleier,
mit einem weißen Hut,
ihre Augen süß wie der Himmel,
immer traurig ihr Gesicht...
Und ich dachte an einen fernen Traum
an ein Zimmer im obersten Stock,
als im Winter mein Herz sich zusammenzog...
...Wie es regnete ...wie es regnete!
Wie geht's? Fragte ich plötzlich.
"Gut, danke, sagte sie, und dir?"
"Nicht schlecht" und dann abgelenkt:
"Schau, wie der Regen runterkommt!"
"Was macht's, wenn ich nass werde?"
Ich muss sowieso nach Hause,
"Ich habe einen Regenschirm, ich begleite dich"
"Danke, mach dir keine Umstände..."
Eine Kutsche fährt vorbei,
ich rufe sie, sie sagt: "Nein"
ich sage: "Oh! Komm, hab keine Angst.
Steig ein", und sie stieg ein.
So nahm ich langsam ihre Hände
während meine Gedanken weit weg schwebten...
Als im Winter mein Herz sich zusammenzog...
...Wie es regnete ...wie es regnete!
Aber die Erinnerung an die Vergangenheit
war für sie der größte Schmerz,
weil sie der Welt
Schönheit und Reinheit gegeben hatte...
so als sie an ihrer Tür
mir ein Lächeln schenkte
in ihren schönen, leidenschaftlichen Augen
kam eine Träne hervor...
Ich habe sie nie wieder gesehen,
ob sie glücklich ist, wer weiß das!
Aber ob reich oder verloren,
sie wird immer bedauern:
Als eines Abends in einem fernen Traum
ich in der Kutsche ihre Hand nahm
als sie noch gerettet werden konnte!...
...Wie es regnete ...so weinte sie!

Escrita por: Armando Gill