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En mi jardín

Mey Reinhard

In Meinem Garten

In meinem Garten, in meinem Garten blühte blau der Rittersporn
zwischen Unkraut in meinem Garten, im Geröll in meinem Garten,
wo die anderen Blumen verdorr'n, Blumen verdorr'n.
In meinem Dache, in meinem Dache baut ein Rabe sich ein Nest.
Unter meinem brüchigen Dache, unter dem zerfallenen Dache,
wo der Wind durch die Balken bläßt, wo der Wind durch die Balken bläßt.

In meinem Leben, in meinem Leben hat sie sich zu mir verirrt.
Und sie nahm Platz in meinem Leben, Platz in meinem engen Leben,
und hat meine Gedanken verwirrt, Gedanken verwirrt.

Was ich besaß, hab ich ihr gegeben an Vernunft und an Verstand.
Meine Seele ihr gegeben, mags der liebe Gott vergeben,
weil ich sonst nichts zu schenken fand, weil ich sonst nichts zu schenken fand.

In meinem Garten, in meinem Garten goß ich meinen Rittersporn.
Jähte Unkraut in meinem Garten, harkte emsig in meinem Garten,
doch die Blume verwelckte im Zorn, verwelkte im Zorn.

Für den Raben in meinem Dache deckt' ich Ziegel Stück für Stück.
Wo es Löcher gab im Dache, doch ins Nest unter dem Dache
kam der Rabe nie mehr zurück, kam der Rabe nie mehr zurück.

Seit jenem Tage, an dem der Rabe sein geschütztes Nest verschmäht,
seit ich die Blume trug zu Grabe, meine Ruhe nicht mehr habe,
bitt ich, daß sie nicht auch von mir geht, daß sie nicht geht.

Ging sie fort, ging auch mein Leben und das ist kein leeres Wort!
Was ich besaß, hab ich vergeben, meine Seele und mein Leben,
und die nähme sie mit sich hinfort, und die nähme sie mit sich hinfort!

En mi jardín

En mi jardín, en mi jardín florecía azul el acónito
entre la maleza en mi jardín, entre las rocas en mi jardín,
donde las otras flores se marchitan, flores se marchitan.
En mi techo, en mi techo un cuervo construye su nido.
Debajo de mi techo frágil, debajo del techo desmoronado,
donde el viento sopla entre las vigas, donde el viento sopla entre las vigas.

En mi vida, en mi vida ella se perdió hacia mí.
Y tomó lugar en mi vida, lugar en mi estrecha vida,
y confundió mis pensamientos, pensamientos confundidos.

Lo que poseía, se lo di en razón y entendimiento.
Mi alma se la di, que Dios lo perdone,
porque no encontré nada más que regalar, porque no encontré nada más que regalar.

En mi jardín, en mi jardín planté mi acónito.
Arranqué la maleza en mi jardín, rastrillé diligentemente en mi jardín,
pero la flor se marchitó enojada, se marchitó enojada.

Para el cuervo en mi techo, coloqué tejas una por una.
Donde había agujeros en el techo, pero en el nido bajo el techo
el cuervo nunca regresó, el cuervo nunca regresó.

Desde aquel día en que el cuervo despreció su nido protegido,
desde que llevé la flor a la tumba, no tengo paz,
rogo que ella no se vaya también de mí, que no se vaya.

Si ella se va, también se irá mi vida y esto no es una palabra vacía.
Lo que poseía, lo he perdonado, mi alma y mi vida,
y ella se los llevaría consigo, y ella se los llevaría consigo.