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Treiben

Michael Schulte

Floating

I left my name in the river
Where the water pulls me down
I've been floating through the silence
With no solid ground

Every step feels borrowed
Every breath feels used
The sky's falling slowly
In shades of blue

And I don't know if I'm running
Or just standing still
The current knows my secret
But never will

I'm floating, floating
Through an ocean wild
Blue turns dark
Every time I try

I'm crawling, crawling
But the sound is gone
The river keeps on calling
Me alone

There's a light on the horizon
But it fades when I stare
All these words I never said
Are heavy in the air

My hands are cold and shaking
From holding on too long
I built a home in the echo
Of a half-known song

If I let go of the shoreline
Will I finally breathe
Or will the dark water
Make a ghost of me?

I'm floating, floating
Through an ocean wild
Blue turns dark
Every time I try

I'm crawling, crawling
But the sound is gone
The river keeps on calling
Me alone

I'm floating, floating
I'm floating, floating

Dark water, don't be gentle
I'm already broken in
If I sink into the silence
Let it be where I begin

I'm falling, falling
No way back tonight
The ocean, it's breathing
In blue and white

I'm falling, falling
But it feels like home
The river, it keeps on calling
Me alone

(I'm falling, falling)
I'm the river
(I'm floating, floating)
I am gone
(I'm falling, falling)
In the tide, the ocean I deserve

Treiben

Ich ließ meinen Namen im Fluss
Wo das Wasser mich hinunterzieht
Ich treibe durch die Stille
Ohne festen Boden

Jeder Schritt fühlt sich geliehen an
Jeder Atemzug ist verbraucht
Der Himmel fällt langsam
In Schattierungen von Blau

Und ich weiß nicht, ob ich renne
Oder einfach stillstehe
Die Strömung kennt mein Geheimnis
Doch wird es niemals verraten

Ich treibe, treibe
Durch einen wilden Ozean
Blau wird dunkel
Jedes Mal, wenn ich es versuche

Ich krieche, krieche
Doch der Klang ist verschwunden
Der Fluss ruft weiter
Mich allein

Da ist ein Licht am Horizont
Doch es verblasst, wenn ich starre
All diese Worte, die ich nie sagte
Schweben schwer in der Luft

Meine Hände sind kalt und zittern
Vom Festhalten zu lange
Ich baute ein Zuhause im Echo
Eines halbbekannten Liedes

Wenn ich den Ufer loslasse
Werde ich endlich atmen
Oder wird das dunkle Wasser
Ein Gespenst aus mir machen?

Ich treibe, treibe
Durch einen wilden Ozean
Blau wird dunkel
Jedes Mal, wenn ich es versuche

Ich krieche, krieche
Doch der Klang ist verschwunden
Der Fluss ruft weiter
Mich allein

Ich treibe, treibe
Ich treibe, treibe

Dunkles Wasser, sei nicht sanft
Ich bin schon zerbrochen
Wenn ich in die Stille sinke
Lass es der Ort sein, wo ich beginne

Ich falle, falle
Kein Weg zurück heute Nacht
Der Ozean, er atmet
In Blau und Weiß

Ich falle, falle
Doch es fühlt sich wie Zuhause an
Der Fluss, er ruft weiter
Mich allein

(Ich falle, falle)
Ich bin der Fluss
(Ich treibe, treibe)
Ich bin verschwunden
(Ich falle, falle)
In der Strömung, dem Ozean, den ich verdiene