Ame Errante
J'ai marché sur toutes les routes
Comme Rimbaud en d'autres temps
Parmi les ruines de Beyrouth
A la poursuite du néant
J'ai erré dans les cafés
Comme Verlaine bien avant
Printemps, automne comme été
Et même les hivers cinglants
J'ai chanté sur tous les toits
Les combats d'une autre vie
Celle qui mène au nirvana
Celle qui pousse à la folie
J'ai gueulé comme un damné
Les derniers mots d'un condamné
Comme un fusillé de Goya
Qui s'époumone "Libertad"
Si j'ai lu plein de romans
Remplis d'amour, de poésie
Rien ne vaut un testament
Dans lequel on remercie la vie
J'ai marché sur toutes les routes
Comme Kérouac en d'autres temps
Parmi les ruines d'Angkor
Aux sourires fascinants
Et j'ai rêvé sous des ponts
Ou bien au milieu des champs
Couché sous le ciel étoilé
Loin de toute réalité
J'ai marché sur toutes les routes
Et partout j'étais étranger
Comme un voyageur en déroute
Qui n'a pas voulu s'arrêter
Je n'ai pas vu le temps passer
Et le vide m'a emporté
Comme un gosse au rire figé
Dans une douce volupté
J'ai marché sur toutes les routes
Et partout j'étais étranger
Porté par une mer déchaînée
Dans laquelle je me suis noyé
Umherirrende Seele
Ich bin auf allen Wegen gegangen
Wie Rimbaud in vergangenen Zeiten
Unter den Ruinen von Beirut
Auf der Suche nach dem Nichts
Ich habe in den Cafés umhergetrieben
Wie Verlaine lange zuvor
Frühling, Herbst wie Sommer
Und selbst die beißend kalten Winter
Ich habe auf allen Dächern gesungen
Die Kämpfe eines anderen Lebens
Das, das zum Nirwana führt
Das, das zur Wahnwitzigkeit drängt
Ich habe geschrien wie ein Verdammter
Die letzten Worte eines Verurteilten
Wie ein Erschossener von Goya
Der keucht "Freiheit"
Wenn ich viele Romane gelesen habe
Voll von Liebe, von Poesie
Nichts schlägt ein Testament
In dem man dem Leben dankt
Ich bin auf allen Wegen gegangen
Wie Kerouac in vergangenen Zeiten
Unter den Ruinen von Angkor
Den faszinierenden Lächeln
Und ich habe unter Brücken geträumt
Oder mitten auf den Feldern
Unter dem sternenübersäten Himmel
Weit weg von jeder Realität
Ich bin auf allen Wegen gegangen
Und überall war ich ein Fremder
Wie ein umherirrender Reisender
Der nicht anhalten wollte
Ich habe die Zeit nicht vergehen sehen
Und die Leere hat mich mitgerissen
Wie ein Kind mit erstarrtem Lachen
In einer sanften Wollust
Ich bin auf allen Wegen gegangen
Und überall war ich ein Fremder
Getragen von einem tobenden Meer
In dem ich ertrunken bin