Les cinq étages
Dans la soupente du portier,
Je naquis au rez-de-chaussée
Par tous les laquais du quartier
A quinze ans, je fus pourchassée
Mais bientôt, un jeune seigneur
M'enlève à leurs doux caquetages
Ma vertu me vaut cet honneur {x2}
Et je monte au premier étage {x2}
Là, dans un riche appartement,
Mes mains deviennent des plus blanches
Grâce à l'or de mon jeune amant
Là, tous mes jours sont des dimanches
Mais, par trop d'amour emporté,
Il meurt ! Ah ! Pour moi, quel veuvage !
Mes pleurs respectent ma beauté {x2}
Et je monte au deuxième étage {x2}
Là, je trompe un vieux duc et pair
Dont le neveu touche mon âme
Ils ont d'un feu payé bien cher
L'un la cendre et l'autre la flamme
Vient un danseur ! Nouveaux amours
La noblesse alors déménage
Mon miroir me sourit toujours {x2}
Et je monte au troisième étage {x2}
Là, je plume un bon gros Anglais
Qui me croit et veuve et baronne
Puis deux financiers vieux et laids
Même un prélat ! Dieu me pardonne
Mais un escroc que je chéris
Me vole en parlant mariage
Je perds tout, j'ai les cheveux gris {x2}
Et je monte encore un étage {x2}
Au quatrième, autre métier !
Des nièces me sont nécessaires
Nous scandalisons le quartier
Nous nous moquons des commissaires
Mangeant mon pain à la vapeur
Des plaisirs, je fais le ménage
Trop vieille, enfin, je leur fais peur {x2}
Et je monte au cinquième étage {x2}
Dans la mansarde me voilà,
Me voilà, pauvre balayeuse !
Seule et sans feu, je finis là
Ma vie au printemps, si joyeuse
Je conte à mes voisins surpris
Ma fortune à différents âges
Et j'en trouve encore des débris {x2}
En balayant les cinq étages {x2}
Die fünf Etagen
In der Kammer des Portiers,
Wurde ich im Erdgeschoss geboren
Von all den Lakai*innen der Nachbarschaft
Mit fünfzehn wurde ich verfolgt
Doch bald kam ein junger Herr
Und nahm mich von ihren süßen Schwätzereien
Meine Tugend bringt mir diese Ehre {x2}
Und ich steige in den ersten Stock {x2}
Dort, in einer reichen Wohnung,
Werden meine Hände ganz weiß
Dank des Goldes meines jungen Geliebten
Sind meine Tage dort wie Sonntage
Doch, von zu viel Liebe mitgerissen,
Stirbt er! Ach! Was für eine Witwenschaft für mich!
Meine Tränen respektieren meine Schönheit {x2}
Und ich steige in den zweiten Stock {x2}
Dort betrüge ich einen alten Herzog
Dessen Neffe berührt meine Seele
Sie haben für ein Feuer teuer bezahlt
Der eine die Asche, der andere die Flamme
Ein Tänzer kommt! Neue Lieben
Der Adel zieht dann um
Mein Spiegel lächelt mir immer zu {x2}
Und ich steige in den dritten Stock {x2}
Dort melke ich einen dicken Engländer
Der mich für eine Witwe und Baronin hält
Dann zwei alte, hässliche Finanziers
Sogar ein Prälat! Gott vergib mir
Doch ein Betrüger, den ich liebe,
Stiehlt mich mit Hochzeitsversprechen
Ich verliere alles, meine Haare werden grau {x2}
Und ich steige noch eine Etage höher {x2}
Im vierten, ein anderes Gewerbe!
Nichten sind mir notwendig
Wir skandalisieren die Nachbarschaft
Wir machen uns über die Kommissare lustig
Während ich mein Dampfbrot esse
Mache ich das Haus der Vergnügungen sauber
Zu alt, schließlich mache ich ihnen Angst {x2}
Und ich steige in den fünften Stock {x2}
In der Mansarde bin ich nun,
Ich bin da, arme Kehrrichtlerin!
Allein und ohne Feuer, so ende ich hier
Mein Leben im Frühling, so fröhlich
Ich erzähle meinen überraschten Nachbarn
Von meinem Glück in verschiedenen Altersstufen
Und ich finde immer noch Trümmer {x2}
Während ich die fünf Etagen fege {x2}