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Blume des Aguapé

Nato Aguiar

Flor de Aguapé

Tapajós dos moleques, brincar de pira e de mergulhar
Das lavadeiras negras que se juntavam pra conversar
Rio das meninas moças que catam flores de aguapé
E reclamam do boto por quê?

Vira rapaz bonito e engana mulher
Tua Lua é mais acesa e de madrugada te enche de luz
Temos a mesma sorte nascer no norte que é o nosso lugar
Juro que poesia não vai faltar

Quem sabe até quisesse, ao invés do norte correr pro sul
Banhar mulheres loiras, de pele branca e olhos azuis
Ficar sem a mãe d’água sem ter a santa pra namorar
Sem o isoca pra te reger, ficar sem a cantiga do uirapuru

Ficar sem teus poetas, Maria José e Alter do Chão
Mas, longe da pequena índia morena da cor do açaí
Tu ias secar de saudades do povo daqui

Blume des Aguapé

Tapajós der Buben, spielen mit Feuer und tauchen
Von den schwarzen Wäscherinnen, die sich zum Reden versammeln
Fluss der jungen Mädchen, die Aguapé-Blumen pflücken
Und sich über den Delfin beschweren, warum?

Wird zum hübschen Jungen und verführt die Frauen
Dein Mond ist heller und erfüllt dich nachts mit Licht
Wir haben das gleiche Glück, im Norden geboren, das ist unser Platz
Ich schwöre, dass es an Poesie nicht mangeln wird

Wer weiß, vielleicht wollte ich, anstatt nach Norden, nach Süden rennen
Um blonde Frauen zu baden, mit heller Haut und blauen Augen
Ohne die Mutter des Wassers, ohne die Heilige zum Verlieben
Ohne den Isoca, der dich leitet, ohne das Lied des Uirapuru

Ohne deine Poeten, Maria José und Alter do Chão
Aber weit weg von dem kleinen indigenen Mädchen, braun wie Açaí
Würdest du vor Sehnsucht nach dem Volk hier vertrocknen

Escrita por: Walmir Pacheco