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Canto del Cisne

Nebelmacht

Schwanensang

Der Weiher liegt in weißem Tuch
Das Tannicht senkt die schweren Glieder
Ein Schwan weint Kreise auf die Wasser
Wo Stille der Natur Gebieter.

Stimmen aus der Tiefe raunen
Pfahl erscheinen die Gesichter
Bringen Kunde noch aus Tagen
Als sie Könige und Richter.

Der Schwan verliert sie unter sich
Nur ahnt er ihre Majestät
Das Schneegefieder ihm ergraut
Kein Windhauch seinen Schmerz verweht.

Verbittert, doch erhaben wacht er
Treibt durch den Spiegel des Waldes im See
Das Wissen über das, was einst
Im Nebel verschwommen, den nur er durchstreift.

Canto del Cisne

El estanque yace cubierto de blanco
El bosque inclina sus pesadas ramas
Un cisne llora círculos en el agua
Donde reina el silencio de la naturaleza.

Voces desde lo profundo susurran
Postes emergen con rostros
Traen noticias de días pasados
Cuando eran reyes y jueces.

El cisne los pierde de vista
Solo intuye su majestuosidad
Su plumaje blanco se vuelve gris
Ninguna ráfaga de viento alivia su dolor.

Amargado, pero majestuoso, vigila
Navega a través del espejo del bosque en el lago
El conocimiento sobre lo que una vez
En la niebla difusa, que solo él recorre.

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