É por isso que eu vivo
Eu sou a palavra lavrada e aberta
Eu sou a raiz
Eu sou a garganta de um homem que fala
E sabe o que diz
Eu sou o silêncio das trevas que penso
Das coisas que digo
Sou filho do tempo sou fúria do vento
Sou força do trigo
Ai eu sou terra sou mágoa
Sou vento sou água
Sou princípio e fim
Ah não me afoguem o pranto
Não me rasguem o canto
Não me arranquem de mim
Ai se eu pudesse ser tudo
Ser morto ser vivo ser fogo ser linho
Ai se eu pudesse se corpo ser alma
Ser fruto ser pão e ser vinho
Eu sou a semente que morre e se queima
E nem chega a nascer
Eu sou o poeta que nasce da terra
Com tudo a dizer
Se digo se canto se falo se mordo
Se tardo é por mim
Eu sou a demora do tempo que chora
Por dentro do fim
Ai a distância que vai
Do celeiro ao tear
Do cantor ao ceifeiro
Ai a diferença que tem o
Luar quando vem
Sob o céu de janeiro
Ai como sinto a vontade
A lavrar o meu corpo
E a secar meu pranto
Ai como sinto a verdade ceifando o meu trigo
Rondando o meu espanto
E é por isso que eu digo
Que sou forte e estou vivo
E é por isso que eu sigo
E é por isso que eu canto
Ai eu sou terra sou mágoa
Sou vento sou água sou
Princípio e fim
Deshalb lebe ich
Ich bin das Wort, das geformt und offen ist
Ich bin die Wurzel
Ich bin die Kehle eines Mannes, der spricht
Und weiß, was er sagt
Ich bin das Schweigen der Dunkelheit, die ich denke
Von den Dingen, die ich sage
Ich bin das Kind der Zeit, ich bin der Zorn des Winds
Ich bin die Kraft des Weizens
Oh, ich bin Erde, ich bin Schmerz
Ich bin Wind, ich bin Wasser
Ich bin Anfang und Ende
Ah, ertränkt mir nicht die Tränen
Zerreißt mir nicht das Lied
Reißt mich nicht von mir weg
Oh, wenn ich alles sein könnte
Tot sein, lebendig sein, Feuer sein, Leinen sein
Oh, wenn ich Körper sein könnte, Seele sein
Frucht sein, Brot sein und Wein sein
Ich bin der Same, der stirbt und verbrennt
Und nicht einmal zur Welt kommt
Ich bin der Poet, der aus der Erde geboren wird
Mit allem zu sagen
Wenn ich sage, wenn ich singe, wenn ich spreche, wenn ich beiße
Wenn ich zögere, dann ist es wegen mir
Ich bin das Zögern der Zeit, die weint
Innerhalb des Endes
Oh, die Distanz, die geht
Vom Speicher zum Webstuhl
Vom Sänger zum Schnitter
Oh, der Unterschied, den der
Mondschein hat, wenn er kommt
Unter dem Himmel von Januar
Oh, wie ich das Verlangen spüre
Das meinen Körper bearbeitet
Und meine Tränen trocknet
Oh, wie ich die Wahrheit spüre, die meinen Weizen erntet
Um meinen Schrecken schleicht
Und deshalb sage ich
Dass ich stark bin und lebe
Und deshalb gehe ich weiter
Und deshalb singe ich
Oh, ich bin Erde, ich bin Schmerz
Ich bin Wind, ich bin Wasser, ich bin
Anfang und Ende