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Stundenhotel

Pagani Herbert

Albergo a ore

Io lavoro al bar d'un albergo a ore
porto sù il caffè a chi fa l'amore.
Vanno sù e giù coppie tutte uguali,
non le vedo più manco con gli occhiali...

Ma sono rimasto lì come un cretino
vedendo quei due arrivare un mattino:
puliti, educati, sembravano finti
sembravano proprio due santi dipinti!

M'han chiesto una stanza, gli ho fatto vedere
la meno schifosa, la numero tre...

E ho messo nel letto i lenzuoli più nuovi
poi, come San Pietro gli ho dato le chiavi
gli ho dato le chiavi di quel paradiso
e ho chiuso la porta, sul loro sorriso!

lo lavoro al bar di un albergo a ore
porto sù il caffè a chi fa l'amore.
Vanno sù e giù coppie tutte uguali
non le vedo più manco con gli occhiali!

Ma sono rimasto lì come un cretino
aprendo la porta in quel grigio mattino,
se n'erano andati, in silenzio perfetto,
lasciando soltanto i due corpi nel letto.

Lo so, che non c'entro, però non è giusto,
morire a vent'anni e poi, proprio qui!
Me Ii hanno incartati nei bianchi lenzuoli
e l'ultimo viaggio l'han fatto da soli:
né fiori né gente, soltanto un furgone,
ma là dove stanno, staranno benone!

lo lavoro al bar d'un albergo ad ore
portò sù il caffè a chi fa l'amore...
lo sarò un cretino ma chissà perché
non mi va di dare la chiave del tre!

Stundenhotel

Ich arbeite in der Bar eines Stundenhotels
bringe den Kaffee zu denen, die lieben.
Paare kommen und gehen, alle gleich,
ich sehe sie nicht mal mehr mit Brille...

Doch ich bin da geblieben wie ein Trottel,
als ich die beiden an einem Morgen sah:
sauber, höflich, sie schienen wie aus dem Bilderbuch,
wirklich wie zwei Heilige, die man gemalt hat!

Sie fragten nach einem Zimmer, ich zeigte ihnen
das am wenigsten schäbige, die Nummer drei...

Und ich legte die frischesten Laken ins Bett,
dann, wie Petrus, gab ich ihnen die Schlüssel,
ich gab ihnen die Schlüssel zu diesem Paradies
und schloss die Tür hinter ihrem Lächeln!

Ich arbeite in der Bar eines Stundenhotels,
bringe den Kaffee zu denen, die lieben.
Paare kommen und gehen, alle gleich,
ich sehe sie nicht mal mehr mit Brille!

Doch ich bin da geblieben wie ein Trottel,
als ich die Tür an diesem grauen Morgen öffnete,
sie waren gegangen, in perfekter Stille,
ließen nur die beiden Körper im Bett zurück.

Ich weiß, dass ich nichts damit zu tun habe, aber es ist nicht fair,
mit zwanzig zu sterben und dann, genau hier!
Sie haben sie in die weißen Laken gewickelt
und die letzte Reise haben sie allein gemacht:
keine Blumen, keine Leute, nur ein Transporter,
aber wo sie jetzt sind, da werden sie gut sein!

Ich arbeite in der Bar eines Stundenhotels,
bringe den Kaffee zu denen, die lieben...
Ich mag ein Trottel sein, aber ich weiß nicht warum,
ich will den Schlüssel zur Nummer drei nicht geben!