Ginete de Fronteira
Nasci ginete numa estância da fronteira
Vida campeira pra quem vive o interior
Cresci brincando de quebrar queixo de potro
Sempre há mais outro pras garras do domador
Aquele zaino anca larga e frente aberta
Orelha alerta na estância do paraíso
Foi preparado prum campeiro fazer média
E dançar na rédea no lampejo de um sorriso
Fim de semana quando eu apronto a lida
Repasso a vida na roseta da chilena
Banho de sanga, água de cheiro e um traje novo
Baile no povo e o perfume da morena
Segunda feira quando eu volto pra os pelegos
Novos achegos vem rondar meu pensamento
Faço de conta que o tempo não passou
E de onde estou saio nas crinas do vento
A cada dia vejo a vida diferente
Nessa vertente onde nasce o verso puro
Ao passo lento do parceiro dos arreios
Levo os anseios do Rio Grande pelo duro
Segunda feira quando eu volto pra os pelegos
Novos achegos vem rondar meu pensamento
Faço de conta que o tempo não passou
E de onde estou saio nas crinas do vento
Grenzreiter
Ich wurde als Reiter in einer Grenzstation geboren
Landleben für die, die im Inneren leben
Ich wuchs auf, indem ich versuchte, die Fohlen zu zähmen
Es gibt immer ein weiteres für die Krallen des Zähmers
Der schwarze Hengst, breite Hüften und offene Stirn
Ohren gespitzt in der Station des Paradieses
Er wurde vorbereitet, damit ein Cowboy Eindruck macht
Und im Licht eines Lächelns im Zügel tanzt
Am Wochenende, wenn ich die Arbeit vorbereite
Erlebe ich das Leben im Rosettenmuster der Chilenin
Ein Bad im Wasserlauf, duftendes Wasser und ein neues Outfit
Tanz mit den Leuten und der Duft der Braunen
Am Montag, wenn ich zu den Schafen zurückkehre
Neue Gedanken umschwirren meinen Kopf
Ich tue so, als wäre die Zeit nicht vergangen
Und von hier aus reite ich in die Mähne des Windes
Jeden Tag sehe ich das Leben anders
In diesem Fluss, wo der reine Vers entsteht
Im langsamen Schritt des Partners mit dem Geschirr
Trage ich die Sehnsüchte von Rio Grande durch die Härte
Am Montag, wenn ich zu den Schafen zurückkehre
Neue Gedanken umschwirren meinen Kopf
Ich tue so, als wäre die Zeit nicht vergangen
Und von hier aus reite ich in die Mähne des Windes