Cinder Quartet
Ich warte hier
In der ländlichen Stadt, wo das Licht flackert
Schau ich mit einem scharfen Blick, wecke den Wecker ab
Dreh meinen Kopf, der kaum funktioniert
Die Fakten sind frustrierend, alles ist halbherzig
Ich schütze mein Äußeres und verteile Lächeln
Kämpfe und hole Luft
Auf dem Untersuchungsbogen steht "Schmetterling"
Ich bin gefangen in Sentimentalität
Mühe und Rücksicht verfallen, chillen
Die Tränen fließen, als ich das Brot backe
Ich fliege in die Unendlichkeit
Mit Asche bedeckt
Die Tage voller Sehnsucht zerfallen von Grund auf
Der Glanz meiner Haare trübt die Diagnose
Ich ignoriere sie höflich, wenn ich darum bitte
Die Sicht ist eingehüllt
Die Langeweile verfolgt mich
Lyrisch-logische Bewaffnung der Weltschmerz
Tanze mit Gedichten, kenne das Elend
Magisch-radikal, alles falsch
Ich habe vergessen, wie man im Moment atmet
Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die Jahreszeiten
Klingen in einem überfließenden Quartett
Der einst himmelblaue Schulranzen
Ist jetzt mit Staub bedeckt, ein Flashback
Sieh, ich habe eine Lüge für jemanden ausgesprochen
Wer ist das, der da reflektiert?
Der verwirrte Vogel des Wissens
Ist irgendwo geflogen
Die Landschaft der Tage zerfällt von Grund auf
Die Glocke aus Asche läutet das Cinder Quartet
Wenn ich das Chaos durchbreche
Wird die Sicht zappingartig
Es ist aufwendig
Lyrisch-logische Illusionen der Träume
In einer gesättigten Gesellschaft tanzen, sonst werde ich verbannt
Magisch-radikal, ist das die richtige Antwort?
Die Freude am Atmen ruft den Idioten
Nur die Verantwortung trage ich auf meinem Körper
Ein Drama, das zerfällt, wenn der Wind weht
Ich schaue zum Himmel
Und küsse das Unbekannte, die Sequenz
Ein Körper, der nur Mitleid webt
Schreitet elegant mit abgewetzten Mustern
Die Jahreszeiten spielen die Melodie
Zögernd warte ich, lache, mit Asche bedeckt, also dann.