Sei ottavi
Mentre la notte scendeva stellata stellata
lei affusolata nel buio sognava incantata
e chi mi prende la mano stanotte mio Dio
forse un ragazzo il mio uomo o forse io
lontana la quiete e montagne imbiancate di neve
e il vento che soffia che fischia più forte più greve
e che mi sfiora le labbra chi mi consola
forse un bambino già grande o io da sola
passava la notte passavano in fretta le ore
la camera fredda già si scaldava d'amore
chi troverà i miei seni avrà in premio il mio cuore
chi incontrerà i miei semi avrà tutto il mio amore
la luce discreta spiava e le ombre inventava
mentre sul mare una luna dipinta danzava
chi coglierà il mio fiore bagnato di brina
un principe azzurro o forse io adulta io bambina
mentre la notte scendeva stellata stellata
lei affusolata nel buio dormiva incantata
chi mi dirà buonanotte stanotte mio Dio
la notte le stelle la luna o forse io
Achtelnoten
Während die Nacht sternenklar herabsank
träumte sie im Dunkeln, schlank und voller Schwank
und wer nimmt mir die Hand, oh mein Gott, heut Nacht?
Vielleicht ein Junge, mein Mann oder ich, ganz sacht
fern die Stille und Berge, die schneebedeckt
und der Wind, der pfeift, der bläst, so schwer und gedeckt
und der mich an den Lippen streift, wer tröstet mich?
Vielleicht ein Kind, das schon groß ist, oder ich allein, für mich
die Nacht verging, die Stunden flogen schnell vorbei
das kalte Zimmer wurde warm, voller Liebe, oh wie frei
wer meine Brüste findet, der erhält mein Herz als Preis
wer meine Samen trifft, der bekommt meine Liebe, ganz heiß
das sanfte Licht spähte und schuf Schatten, ganz leise
während am Meer der Mond tanzte, in einer malerischen Reise
wer meine Blume pflückt, benetzt von Raureif
ein Prinz, der strahlend ist, oder ich, erwachsen und kindlich zugleich
während die Nacht sternenklar herabsank
schlief sie im Dunkeln, verzaubert und ganz frank
wer sagt mir gute Nacht, oh mein Gott, heut Nacht?
Die Nacht, die Sterne, der Mond oder ich, ganz sacht.