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Das Leben war Leiden

Robert Long

Het leven was lijden

Toen ik bij jullie at en je vader gebood
Dat ik tijdens 't bidden m'n ogen sloot
Gaf ik toe, daar ik niet arrogant wilde lijken
Maar ik voelde hoe hij wel naar mij zat te kijken

En vanaf dat moment heb ik altijd geweten
Dat dat niet enkel gold voor 't gebed bij 't eten
Zodat ik toen die maaltijd meteen al betreurde
Hij beheerste je leven tot in 't absurde

En op zondag het bos in, dat mocht dan nog wel
Net als in de romances van 't weekblad Libelle
Maar als ik op zondag dan je hand wilde vatten
Nou dan keek je alsof ik je kuisheid wou jatten

refren':
Want 't leven was lijden, als je danste een heiden
Als je lachte te luchtig, als je kustte ontuchtig
Als je niet wilde werken of je ging niet ter kerke
Als je lui in de zon lag, als je fietste op zondag
Kortom alles was verkeerd, want dat had je geleerd

't Was verdomde moeilijk om jou te versieren
Want je zag haast geen kans om je teugels te vieren
Elke keer moest ik weer je complexen verdringen
Ja, ik mocht naar de kerk maar ik kon nooit eens zingen

Een keer sliep je met mij maar je was niet alleen
Want de satan of wie ook hing steeds om je heen
Als die er niet was was je vader d'r wel
Met een spreuk uit de bijbel van zonde en hel

refren'

Ja, ze hebben je leven wel grondig vergald
En je kans op wat liefde en vriendschap verknald
Wat men jou heeft geleerd is de angst om te leven
Om je borsten, je dijen, je hart echt te geven

Kom, ik stap maar eens op want ik ben overbodig
Heel veel sterkte voor later
Want dat heb je wel nodig

Das Leben war Leiden

Als ich bei euch aß und dein Vater befahl
Dass ich beim Beten meine Augen schloss,
Gestand ich es, da ich nicht arrogant wirken wollte,
Doch ich spürte, wie er mich anstarrte.

Und seit diesem Moment wusste ich immer,
Dass das nicht nur fürs Beten beim Essen galt.
Sodass ich das Essen gleich bedauerte,
Er kontrollierte dein Leben bis ins Absurde.

Und sonntags in den Wald, das ging gerade noch,
Wie in den Romanen aus der Zeitschrift Libelle.
Aber wenn ich sonntags deine Hand nehmen wollte,
Sahst du mich an, als wollte ich deine Unschuld stehlen.

Refrain:
Denn das Leben war Leiden, wenn du getanzt hast, ein Heide,
Wenn du zu leicht gelacht hast, wenn du küsst, das war Unzucht.
Wenn du nicht arbeiten wolltest oder nicht in die Kirche gingst,
Wenn du faul in der Sonne lagst, wenn du sonntags Fahrrad fuhrst.
Kurzum, alles war falsch, denn das hattest du gelernt.

Es war verdammt schwer, dich zu umwerben,
Denn du sahst kaum eine Chance, die Zügel zu lockern.
Jedes Mal musste ich wieder deine Komplexe verdrängen,
Ja, ich durfte in die Kirche, aber nie singen.

Einmal schliefst du mit mir, aber du warst nicht allein,
Denn der Satan oder wer auch immer schwebte immer um dich.
Wenn der nicht da war, war dein Vater da,
Mit einem Spruch aus der Bibel von Sünde und Hölle.

Refrain

Ja, sie haben dein Leben gründlich vergällt,
Und deine Chance auf Liebe und Freundschaft verspielt.
Was man dir beigebracht hat, ist die Angst zu leben,
Deine Brüste, deine Oberschenkel, dein Herz wirklich zu geben.

Komm, ich ziehe mich besser zurück, denn ich bin überflüssig,
Viel Kraft für später,
Denn das wirst du wirklich brauchen.

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