Jij en ik
Ik ben verdrietig en boos, ik voel me machteloos
Mijn idealen sterven een voor een
Ook al doe je je best, het helpt geen ene pest
Het wordt maar steeds beroerder om ons heen
Soms denk ik: "Laat ook maar, vechten heeft toch geen zin
Want wie vuil spel speelt, heeft bij voorbaat al gewonnen
Je wint alleen nog maar met tanks en met kanonnen
En tegen zoiets brengt geen zinnig mens iets in
En als je wel vecht, vecht je tegen beter weten
Er is allang geruisloos over ons beslist
Het draait om macht, want macht is geld
En dat bescherm je met geweld
En wie niet mee wil doen, is gek of op z'n minst een anarchist"
Soms denk ik moedeloos: "Als ik nog vijftig word
Zonder een oorlog of een gifwolk is 't een wonder
Want volgens mij gaan wij al eerder naar de donder
Is 't hele gekkenhuis al eerder ingestort"
Dan word ik bang, slaat de paniek toe, wil ik vluchten
Maar zoals Annie Schmidt al schreef: dat kan niet meer
De toekomst is al haast voorbij, mijn laatste houvast dat ben jij
Dat meen ik echt, ook als ik jou uit pure wanhoop soms bezeer
Want jij en ik, dat is waar
We horen bij elkaar
O God, dat hoop ik maar, jij en ik
Er dreigt zoveel gevaar
Maar we schuilen bij elkaar
Jouw wang tegen mijn haar, jij en ik
Du und ich
Ich bin traurig und wütend, ich fühle mich machtlos
Meine Ideale sterben eins nach dem anderen
Egal wie sehr du dich anstrengst, es hilft kein bisschen
Es wird immer schlimmer um uns herum
Manchmal denke ich: "Lass es gut sein, kämpfen hat doch keinen Sinn
Denn wer schmutzig spielt, hat von vornherein schon gewonnen
Du gewinnst nur noch mit Panzern und Kanonen
Und gegen so etwas bringt kein vernünftiger Mensch etwas ein
Und wenn du doch kämpfst, kämpfst du gegen besseres Wissen
Es wurde längst geräuschlos über uns entschieden
Es geht um Macht, denn Macht ist Geld
Und das schützt man mit Gewalt
Und wer nicht mitmachen will, ist verrückt oder zumindest ein Anarchist"
Manchmal denke ich mutlos: "Wenn ich noch fünfzig werde
Ohne einen Krieg oder einen Giftnebel wäre das ein Wunder
Denn meiner Meinung nach gehen wir schon eher zu Grunde
Ist das ganze Irrenhaus nicht schon früher eingestürzt"
Dann werde ich ängstlich, die Panik bricht aus, ich will fliehen
Aber wie Annie Schmidt schon schrieb: das geht nicht mehr
Die Zukunft ist schon fast vorbei, mein letzter Halt bist du
Das meine ich ernst, auch wenn ich dich aus purer Verzweiflung manchmal verletze
Denn du und ich, das ist wahr
Wir gehören zusammen
Oh Gott, das hoffe ich, du und ich
Es droht so viel Gefahr
Aber wir schützen uns gegenseitig
Deine Wange gegen mein Haar, du und ich