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Der Schatten eines Feigenbaums

Roberto Martins

A Sombra De Uma Figueira

A sombra fresca da figueira velha
Se estende longe em frente das casas
Como a clamar a que os campeiros
Se acheguem cedo pra desencilhada

Xergões, caronas ficam estendidos
Secando mansos para outras horas
E as barrigueiras meio desfiadas
Guardam consigo a rudez da espora

Por mais que as tardes se mantenham quentes
Num sol a pino de abafar os dias
A alma velha se encontra a sombra
Mateando sonhos em tua geografia

Se os ventos Sopram por longas planuras
Vem os teu galhos embalar cantigas
Tornando as sombras cada vez mais frescas
Oreando garras para outras lidas

E vem os tempos em que a própria vida
Não dá guarida e nos nega estribo
Então me vejo a repisar meus rastros
Tendo a figueira como eterno abrigo

Der Schatten eines Feigenbaums

Der kühle Schatten des alten Feigenbaums
Dehnt sich weit vor den Häusern aus
Wie um zu rufen, dass die Hirten
Früh kommen, um die Lasten abzunehmen

Die Decken, Mitfahrgelegenheiten liegen ausgebreitet
Trocknen sanft für andere Stunden
Und die Satteltaschen, etwas ausgefranst
Bewahren die Grobheit des Sporns in sich

So sehr die Nachmittage warm bleiben
Unter einer Sonne, die die Tage drückt
Findet die alte Seele im Schatten
Träumend von deiner Geografie

Wenn die Winde über weite Ebenen wehen
Wiegen deine Äste Lieder
Machen die Schatten immer kühler
Bieten Krallen für andere Arbeiten an

Und es kommen Zeiten, in denen das Leben selbst
Kein Obdach gibt und uns die Stütze verweigert
Dann sehe ich mich, wie ich meine Spuren wiederhole
Mit dem Feigenbaum als ewigem Zufluchtsort

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