A veia do poeta
Cansado do movimento
Que percorre a linha recta
Fui ficando mais atento
Ao voo da borboleta
Fui subindo em espiral
Declarando-me estafeta
Entre o corpo do real
E a veia do poeta
Mas ela não se detecta
À vista desarmada
E o sangue que lá corre
Em torrente delicada
É a lágrima perpétua
Sai da ponta da caneta
Vai ao fim da via láctea
E cai no fundo da gaveta
Ai de quem nunca guardou
Um pouco da sua alma
Numa folha secreta
Ai de quem nunca guardou
Um pouco da sua alma
No fundo duma gaveta
Ai de quem nunca injectou
Um pouco da sua mágoa
Na veia do poeta
Die Ader des Poeten
Müde von der Bewegung
Die die gerade Linie zieht
Wurde ich aufmerksamer
Auf den Flug des Schmetterlings
Ich stieg spiralförmig empor
Und erklärte mich zum Boten
Zwischen dem Körper des Realen
Und der Ader des Poeten
Doch sie ist nicht zu erkennen
Mit bloßem Auge
Und das Blut, das dort fließt
In zartem Strom
Ist die ewige Träne
Die von der Spitze des Stifts fließt
Geht bis zum Ende der Milchstraße
Und fällt in den Grund der Schublade
Wehe dem, der nie bewahrt hat
Ein Stück seiner Seele
Auf einem geheimen Blatt
Wehe dem, der nie bewahrt hat
Ein Stück seiner Seele
Im Grund einer Schublade
Wehe dem, der nie injiziert hat
Ein Stück seines Kummers
In die Ader des Poeten