Ô Monde
Assis au bord du temps
A la lisière du monde
Je regarde passer les gens
Qui défilent à la ronde
Je regarde passer la vie
J'ai l'humeur vagabonde
Et je pleure et je ris
De seconde en seconde
Et là, bien loin de moi
C'est fou ce que je vois
D'abord, je vois tout ce qu'on sait
Depuis des millénaires
On chante dans les palais
On pleure dans les chaumières
Dans les palais, on mange du caviar à la louche
Dans les chaumières, on s'en paie juste l'eau à la bouche
Je vois des escrocs qu'on accueille partout comme des stars
Et des pauvres gars en taule pour un loyer en retard
Tout au fond d'une impasse
Un junkie agonise
Le dealer, lui, se prélasse
En gondole à Venise
{Refrain:}
Ô Monde, Monde, ne m'en veux pas
Mais je me sens mieux loin de toi
Oh ! Assis au bord du temps
Je regarde le monde
Il est triste ou marrant
De seconde en seconde
Au bout de ma lorgnette
J'en vois de toutes les couleurs
Je vois des choses un peu bêtes
Et d'autres qui font peur
Je vois des pays où l'homme fait des folies de son corps
Mais la femme adultère est lapidée à mort
Monde, Monde, excuse-moi
Mais je ne comprends plus tes lois
Imaginez que, chez nous, on impose la vertu
Qu'on ne puisse même plus rire de nos histoires de cocus
Je me vois sous la pluie, abandonné, trempé
Courant vers un taxi qui me file sous le nez
Non seulement ma belle m'avait posé un lapin
Mais je la vois passer dans la Rolls d'un rupin
{au Refrain}
Assis au bord du temps
Je me tiens loin du monde
Et pourtant je l'entends
La violence qui gronde
Je vois des malins qui se battent à la sortie des stades
Et des p'tites vieilles qu'on agresse pendant leur promenade
Je vois une épouse qui, comme chaque soir, se prend un pain
Son mari s'est saoulé, n'a pas trouvé de turbin
Je vois des nations qui se tapent dessus depuis toujours
Mais elles n'ont pas de pétrole, alors tintin les secours
Je vois des fous qui prient avant de tout faire sauter
Des gosses qui, à coup de pierres, veulent chasser des blindés
Je vois le général
Entouré de sa cour
Qui explique au journal
Sa petite guerre du jour
Je vois le p'tit soldat
Dans le froid, dans la boue
Qui ne comprend toujours pas
Où mène ce jeu de fous
{au Refrain, x2}
Oh Welt
Am Rand der Zeit sitzend
An der Grenze der Welt
Sehe ich die Menschen vorbeiziehen
Die im Kreis umherziehen
Ich sehe das Leben vorbeiziehen
Ich habe eine wandernde Stimmung
Und ich weine und lache
Von Sekunde zu Sekunde
Und dort, weit weg von mir
Ist es verrückt, was ich sehe
Zuerst sehe ich alles, was wir wissen
Seit Jahrtausenden
Wir singen in den Palästen
Wir weinen in den Hütten
In den Palästen essen wir Kaviar mit dem Löffel
In den Hütten gönnen wir uns nur Wasser im Mund
Ich sehe Betrüger, die überall wie Stars empfangen werden
Und arme Kerle im Knast wegen einer verspäteten Miete
Ganz am Ende einer Sackgasse
Agonisiert ein Junkie
Der Dealer hingegen entspannt sich
In einer Gondel in Venedig
{Refrain:}
Oh Welt, Welt, sei mir nicht böse
Aber ich fühle mich besser, weit weg von dir
Oh! Am Rand der Zeit sitzend
Sehe ich die Welt
Sie ist traurig oder lustig
Von Sekunde zu Sekunde
Durch mein Fernglas
Sehe ich alles in allen Farben
Ich sehe ein paar dumme Dinge
Und andere, die Angst machen
Ich sehe Länder, wo der Mensch mit seinem Körper verrückt spielt
Aber die ehebrechende Frau wird zu Tode gesteinigt
Welt, Welt, entschuldige mich
Aber ich verstehe deine Gesetze nicht mehr
Stellt euch vor, bei uns wird die Tugend auferlegt
Dass wir nicht einmal mehr über unsere Geschichten von Betrogenen lachen können
Ich sehe mich im Regen, verlassen, durchnässt
Rennend zu einem Taxi, das mir vor der Nase wegfährt
Nicht nur, dass meine Schöne mir einen Korb gegeben hat
Sondern ich sehe sie in der Rolls eines Reichen vorbeifahren
{zum Refrain}
Am Rand der Zeit sitzend
Halte ich mich fern von der Welt
Und doch höre ich sie
Die Gewalt, die grollt
Ich sehe Schlaue, die am Ausgang der Stadien kämpfen
Und alte Damen, die während ihres Spaziergangs angegriffen werden
Ich sehe eine Frau, die, wie jeden Abend, einen Schlag abbekommt
Ihr Mann hat sich betrunken, hat keinen Job gefunden
Ich sehe Nationen, die sich seit jeher gegenseitig schlagen
Aber sie haben kein Öl, also gibt es keine Hilfe
Ich sehe Verrückte, die beten, bevor sie alles in die Luft jagen
Kinder, die mit Steinen Panzer vertreiben wollen
Ich sehe den General
Umgeben von seinem Hof
Der der Zeitung erklärt
Seinen kleinen Krieg des Tages
Ich sehe den kleinen Soldaten
In der Kälte, im Schlamm
Der immer noch nicht versteht
Wohin dieses verrückte Spiel führt
{zum Refrain, x2}