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Reina

Sépia

Königin

Man erzählt irgendwas und ich höre nicht zu
Ich verschließe die Tür, lass mich einfach in ruh
Ich kenn meine Familie, meine Freunde nicht mehr
In mir, in uns ist es dunkel und leer

Ein beschissenes Leben, ein beschissener Ort
Sie erzählen mir Lügen und ich glaube kein Wort
Und die letzten Gedichte sind im Feuer verbrannt
Gibt es noch irgendwas das nach uns kommt

Und vielleicht wird es mal anders sein
Und ich die Königin
Und sie werden mir nicht glauben
Wer ich bin

Denn ich glaube was ich sehe,
ich sehe... dich

Es gibt keine Gedanken, keine eigenen Ideen
Und die Bilder der Nacht lassen Träume entstehen
Ich versinke im Dreck einer lieblosen Zeit
Und der Mann an der Ecke der den Himmel verschreibt

Doch wer redet von Sehnsucht und wer könnte sie stillen
Und ein Kind schaut mich an mit ganz großen Pupillen
Ich verstehe den Hinweis, heute komme ich drauf
Ich besteige den Thron, setz mir die Krone auf
Heut komm ich drauf

Ich sehe... dich
Ich sehe... dich
nicht.

Reina

Manejan chismes y yo no escucho
Cierro la puerta, déjenme en paz
Ya no reconozco a mi familia, a mis amigos
En mí, en nosotros, todo es oscuro y vacío

Una vida de mierda, un lugar de mierda
Me dicen mentiras y no les creo ni una palabra
Y los últimos poemas se han quemado en el fuego
¿Queda algo después de nosotros?

Y tal vez las cosas cambien algún día
Y yo sea la reina
Y no me creerán
Quién soy

Porque creo lo que veo,
veo... tú

No hay pensamientos, ni ideas propias
Y las imágenes de la noche crean sueños
Me hundo en la suciedad de un tiempo sin amor
Y el hombre en la esquina que vende el cielo

Pero quién habla de anhelos y quién podría calmarlos
Y un niño me mira con pupilas enormes
Entiendo la señal, hoy lo entiendo
Subo al trono, me pongo la corona
Hoy lo entiendo

Veo... tú
Veo... tú
no.

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