Abélard And Heloise
I remove to a distance from your person
With an intention of avoiding you as an enemy
And yet I incessantly seek for you in my mind
I recall your image in my memory
And in different disquietudes I betray and contradict myself
I hate you! I love you!
But if I lose you, what have I left to hope for?
Why continue on life's pilgrimage
For which I have no support but you
And none in you save the knowledge that you are alive
Now that I am forbidden all other pleasures in you
And denied even the joy of your presence
Which from time to time could restore me to myself?
I am at this moment afraid I should seem more indifferent than you fare
And yet I am ashamed to discover my trouble
Ah, Heloise, how far are we from such a happy temper?
Your heart still burns with that fatal fire you cannot extinguish
And mine is full of trouble and unrest
Think not, Heloise, that I here enjoy a perfect peace
I will for the last time open my heart to you
I am not yet disengaged from you
And though I fight against my excessive tenderness for you
In spite of all my endeavours I remain but too sensible of your sorrows
And long to share in them
The hollow bell rings
The cloistered hearts yearn to forget
These mournful but dear remembrances
Sought solace never met
I promise myself that I will forget, yet I cannot
Your words that burn within my heart my bitter tears shall blot
The tree from which I tasted fruit displays now naught but leaves
This history of misfortunes made my heart bleed within me
My heart is pierced with your sorrows, pierced with mine own
With my face pressed I mix my tears with earth, the earth my home
When all is finished, you'll be near, cold ashes need not fear
My tomb shall be the richer for them, lover ever near
The violent motion of my heart
Our sufferings and revolutions
Though time aught to have closed my wounds
They open up and bleed afresh
Your words sufficient, they bleed afresh
Cold ashes need not fill
Our sufferings and revolutions
Abélard und Heloise
Ich entferne mich von dir
Mit der Absicht, dich als Feind zu meiden
Und doch suche ich unaufhörlich nach dir in meinem Geist
Ich erinnere mich an dein Bild in meiner Erinnerung
Und in verschiedenen Unruhen verrate und widerspreche ich mir selbst
Ich hasse dich! Ich liebe dich!
Aber wenn ich dich verliere, was bleibt mir dann zu hoffen?
Warum weiter auf der Pilgerreise des Lebens
Für die ich keinen Halt habe außer dir
Und in dir nur das Wissen, dass du lebst
Jetzt, wo mir alle anderen Freuden in dir verboten sind
Und mir selbst die Freude deiner Anwesenheit verweigert wird
Die mich von Zeit zu Zeit wieder zu mir selbst zurückbringen könnte?
In diesem Moment fürchte ich, dass ich gleichgültiger erscheine als du
Und doch schäme ich mich, mein Leid zu entdecken
Ach, Heloise, wie weit sind wir von solch einer glücklichen Stimmung entfernt?
Dein Herz brennt noch mit diesem tödlichen Feuer, das du nicht löschen kannst
Und meines ist voller Sorgen und Unruhe
Denk nicht, Heloise, dass ich hier einen perfekten Frieden genieße
Ich werde dir zum letzten Mal mein Herz öffnen
Ich bin noch nicht von dir losgelöst
Und obwohl ich gegen meine übermäßige Zärtlichkeit für dich kämpfe
Bleibe ich trotz all meiner Bemühungen zu sehr sensibel für dein Leid
Und sehne mich danach, daran teilzuhaben
Die hohle Glocke läutet
Die eingeschlossenen Herzen sehnen sich danach, zu vergessen
Diese traurigen, aber lieben Erinnerungen
Suchten Trost, der nie kam
Ich verspreche mir, dass ich vergessen werde, doch ich kann es nicht
Deine Worte, die in meinem Herzen brennen, werden meine bitteren Tränen auslöschen
Der Baum, von dem ich Früchte kostete, zeigt jetzt nichts als Blätter
Diese Geschichte von Unglücken ließ mein Herz in mir bluten
Mein Herz ist durch dein Leid durchbohrt, durch mein eigenes
Mit meinem Gesicht auf den Boden gepresst, vermische ich meine Tränen mit Erde, der Erde, mein Zuhause
Wenn alles vorbei ist, wirst du nah sein, kalte Asche braucht sich nicht zu fürchten
Mein Grab wird reicher sein durch sie, Geliebte, immer nah
Die heftige Bewegung meines Herzens
Unsere Leiden und Revolutionen
Obwohl die Zeit meine Wunden hätte schließen sollen
Öffnen sie sich und bluten frisch
Deine Worte genügen, sie bluten frisch
Kaltes Asche braucht nicht zu füllen
Unsere Leiden und Revolutionen