Sublunaris
"Als gestern der Mond aufging, wähnte ich,
dass er eine Sonne gebären wollte,
so breit und trächtig lag er am Horizonte."
Denn Immer wenn der Nebel schwindet
und uns dein Licht freigibt,
sich durch unsere Kehlen windet -
dieses ur-uralte Lied.
Und im Mondlicht,
unsere Schatten sich bewegen.
Und im Mondlicht,
unsere Seelen erbeben.
Wie aus fremden Kehlen,
Schreie sich entfesseln.
Dem Mond entgegen
Und sollte es nie wieder Morgen werden
und diese Welt aufhören sich zu drehen,
und sollte so das Tageslicht sterben,
wirst erhaben du am Himmel stehen.
Und sollten sich die Götter schlafen legen
und all unsere Träume mit sich nehmen,
und sollte sich kein Leben mehr auf Erden regen,
wirst erhaben du am Himmel stehen.
Sublunaris
Cuando ayer salió la luna, pensé,
que quería dar a luz un sol,
tan ancho y preñado yacía en el horizonte.
Siempre que la niebla se disipa
y nos libera tu luz,
se enrosca en nuestras gargantas -
este antiguo y primordial canto.
Y a la luz de la luna,
nuestras sombras se mueven.
Y a la luz de la luna,
nuestras almas tiemblan.
Como si de gargantas ajenas,
se desataran gritos.
Hacia la luna
Y si nunca más amaneciera
y este mundo dejara de girar,
y si la luz del día muriera,
tú, sublime, estarás en el cielo.
Y si los dioses se durmieran
y se llevaran todos nuestros sueños,
y si no hubiera más vida en la Tierra,
tú, sublime, estarás en el cielo.