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Auf See

Tarja

At Sea

My lips part, no words fall
The sea holds a face unknown
I stand between a world and void
Nothing feels safe

Sails rise, the air stills
The keel cuts a silver path
Horizon swallows me whole
I am at sea

The wind unveils a shifting sign
A breath held tight
The sea reveals no friend of mine
No guiding sight

Waves start to claw at hull
The deep calls my name aloud
Clouds blur the shadowed Sun
Will I endure?

The storm has carved, it's mark in me
I will not break
The swell can drown but can't unmake
The oath I take

No matter the pain, no matter the fear
I watch the world I knew fall down
The sea and I have learned to share
Live in this sacred battleground

Faith doesn't beg for light it feeds on the dark

The storm I faced became the truth I gave

Time unfolds what I am
Eyes no longer look away
Now I walk beyond the line I once believed

Here at last I belong
Signs arise and slow decay
Every dream can be reclaimed to live again

Auf See

Meine Lippen öffnen sich, keine Worte fallen
Das Meer hält ein unbekanntes Gesicht
Ich stehe zwischen einer Welt und dem Nichts
Nichts fühlt sich sicher an

Segel heben sich, die Luft erstarrt
Der Kiel schneidet einen silbernen Pfad
Der Horizont verschlingt mich ganz
Ich bin auf See

Der Wind enthüllt ein sich veränderndes Zeichen
Ein Atemzug, festgehalten
Das Meer zeigt mir keinen Freund
Kein leitender Blick

Wellen beginnen, am Rumpf zu kratzen
Die Tiefe ruft meinen Namen laut
Wolken verwischen die schattige Sonne
Werde ich bestehen?

Der Sturm hat seine Spur in mir hinterlassen
Ich werde nicht zerbrechen
Die Welle kann ertränken, aber kann nicht ungeschehen machen
Den Eid, den ich schwöre

Egal wie viel Schmerz, egal wie viel Angst
Ich sehe die Welt, die ich kannte, zerfallen
Das Meer und ich haben gelernt zu teilen
In diesem heiligen Schlachtfeld zu leben

Der Glaube bettelt nicht um Licht, er nährt sich von der Dunkelheit

Der Sturm, dem ich gegenüberstand, wurde zur Wahrheit, die ich gab

Die Zeit entfaltet, was ich bin
Die Augen schauen nicht mehr weg
Jetzt gehe ich über die Linie, die ich einst glaubte

Hier gehöre ich endlich hin
Zeichen entstehen und langsame Vergänglichkeit
Jeder Traum kann zurückgeholt werden, um wieder zu leben

Escrita por: Tarja Turunen