Moj Grob
U planini mrkoj nek mi bude hum
Nad njim urlik vuka, crnih grana šum
Ljeti vječan vihor, zimi visok snijeg
Muku moje rake nedostupan bijeg
Visoko nek stoji, k'o oblak I tron
Da ne dopre do njeg niskog tornja zvon
Da ne dopre do njeg pokajnički glas
Strah obraćenika, molitve za spas
Neka šikne travom, uz trnovit grm
Besput da je do njeg, neprobojan, strm
Nitko da ne dodje, do prijatelj drag
I kada se vrati, nek poravna trag
[Ivan Goran KovačIć (1913-1943)]
Mein Grab
In den dunklen Bergen soll mein Hügel sein
Darüber der Schrei des Wolfes, das Rauschen der schwarzen Äste
Im Sommer ewiger Wind, im Winter hoher Schnee
Die Qual meines Grabes, unerreichbare Flucht
Hoch soll er stehen, wie eine Wolke und ein Thron
Damit die niedrige Glockenturm ihn nicht erreicht
Damit ihn nicht erreicht die Stimme der Reue
Die Angst des Bekehrten, Gebete um Rettung
Lass ihn mit Gras sprießen, neben dem dornenreichen Strauch
Der Weg zu ihm soll unpassierbar und steil sein
Niemand soll kommen, zu meinem lieben Freund
Und wenn er zurückkehrt, soll er die Spur ebnen
[Ivan Goran Kovačić (1913-1943)]