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Hörst du die Menschen?

Thierry Amiel

Entends-tu les hommes ?

Du bas des mauvaises passes que le sort peut heurter
Du haut des tours de Pise de trois cent mille étages
Du plus profond des trous où les âmes vont tomber
Du temps dès aujourd'hui comme du fond des âges

Entends-tu ? Entends-tu ? Entends-tu ?

Des flambantes étincelles que jette la vie moderne
Du quotidien rempli de tristes habitudes
De l'innocence perdue des enfants qui se traînent
Et du poids écrasant de l'éternelle solitude

Entends-tu ? Entends-tu ? Entends-tu ?

Entends-tu les voix?
Entends-tu les pleurs?
Entends-tu l'effroi?
La sourde douleur?

Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes?

De l'infini d'hier qui chaque jour rétrécit
De tous les éléments qui échappent à leur loi
De toutes les différences qui nous font ennemis
De tous les rêves qui fondent sous un soleil trop froid

Entends-tu ? Entends-tu ? Entends-tu ?

Entends-tu les voix?
Entends-tu les pleurs?
Entends-tu l'effroi?
La sourde douleur?

Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes?

Entends-tu crier je t'aime ?
Entends-tu crier au secours ?
Entends pleurer les peines ?
Entends-tu pleurer l'amour ?
Pleurer les airs, pleurer les eaux ?
Pleurer les frères, pleurer les animaux ?
L'espoir qui désespère et le vrai qui sonne faux ?

Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes crier?
Entends-tu les hommes?
Entends-tu les hommes?

Hörst du die Menschen?

Vom Tiefpunkt der schlechten Zeiten, die das Schicksal treffen kann
Von den hohen Türmen von Pisa, dreihunderttausend Etagen
Aus den tiefsten Löchern, wo die Seelen fallen
Von der Zeit, die heute beginnt, wie aus den Tiefen der Epochen

Hörst du? Hörst du? Hörst du?

Von den funkelnden Flammen, die das moderne Leben wirft
Von dem Alltag, gefüllt mit traurigen Gewohnheiten
Von der verlorenen Unschuld der Kinder, die sich schleppen
Und vom erdrückenden Gewicht der ewigen Einsamkeit

Hörst du? Hörst du? Hörst du?

Hörst du die Stimmen?
Hörst du das Weinen?
Hörst du das Entsetzen?
Die dumpfe Schmerzen?

Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen?

Vom Unendlichen von gestern, das jeden Tag kleiner wird
Von all den Elementen, die sich ihrer Gesetze entziehen
Von all den Unterschieden, die uns zu Feinden machen
Von all den Träumen, die unter einer zu kalten Sonne schmelzen

Hörst du? Hörst du? Hörst du?

Hörst du die Stimmen?
Hörst du das Weinen?
Hörst du das Entsetzen?
Die dumpfe Schmerzen?

Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen?

Hörst du "Ich liebe dich" schreien?
Hörst du "Hilfe" schreien?
Hörst du die Schmerzen weinen?
Hörst du die Liebe weinen?
Weinen die Lieder, weinen die Gewässer?
Weinen die Brüder, weinen die Tiere?
Die Hoffnung, die verzweifelt, und das Wahre, das falsch klingt?

Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen schreien?
Hörst du die Menschen?
Hörst du die Menschen?

Escrita por: Antoine Essertier