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Leere und Katharsis

TOGENASHI TOGEARI

Emptiness And Catharsis

どれだけ手に入れても
dore dake te ni irete mo
どれだけ自分のものにしてもしてもしても
dore dake jibun no mono ni shite mo shite mo shite mo
追いつけないな
oitsuke nai na

高望みしすぎなんて 腐ったような言葉
kō nozomi shi sugi nante kusatta yō na kotoba
誰しも誰よりも優れて欲しくはないんだよ
dare shi mo dare yori mo sugurete hoshiku wa nai n da yo
理由はただ一つ 打ち砕いて欲しいから この空虚
riyū wa tada hitotsu uchikudaite hoshii kara kono kūkyo

純粋な心で見れた頃は
junsui na kokoro de mireta koro wa
全てが虹色に見える想定
subete ga nijiiro ni mieru sōtei
掴みたいものすら ぼやけて滲んでいくのさ
tsukamitai mono sura boyakete nijinde iku no sa

死にたいって思ってなくて 死ぬほど生きて
shinitai tte omotte nakute shinu hodo ikite
欲しいんだって欲しいんだって この魂が
hoshī n da tte hoshī n da tte kono tamashī ga
不合理な焦燥 止められないんだよ
fugōri na shōsō tomerarenai n da yo
許せなくて許せなくて 不甲斐ないんだ
yurusenakute yurusenakute fukainai n da
何もかも何もかも 劣ってるんだって
nani mo kamo nani mo kamo tadoru teru n da tte
涙上っ面だけで 隠してんだ
namida uwamen dake de kakushiten da

従順でいなさいなんて 糞汚れてる言葉
jūjun de inasai nante kuso yogoreteru kotoba
耳を塞ぐほどの 従属はむしろ憧れ
mimi o fusagu hodo no jūzoku wa mushiro akogare
憂いてただ独り行き場のない痛み 蹴り上げた
ureite tada hitori ikiba no nai itami keriageta

空っぽな心じゃ泣けないくらいに
karappo na kokoro ja nakenai kurai ni
くすぶって音もない声うずいて
kusubutte oto mo nai koe uzu ite
果たしたいことすら 煙って霞んでゆくのさ
hatashitai koto sura kemutte kasunde yuku no sa

掴みたいものすら ぼやけて滲んでいくのさ
tsukamitai mono sura boyakete nijinde iku no sa

消えたいって思ってなくて 壊して欲しいんだ
kietai tte omotte nakute kowashite hoshii n da
錆びついて絡まった いびつな喧騒
sabitsuite karamatta ibitsu na kensō
濁りきった透明 粉々になれば綺麗
nigori kitta tōmei konagona ni nareba kirei
情けなくて情けなくて 嫌になるんだ
nasakenakute nasakenakute iya ni naru n da
意義、絶えて 息、絶えた 理想=古い空想
igi, taete iki, taeta risō = furui kūsō
抗うことすらせずに 怯えてんだ
aragau koto sura sezu ni obieten da
怯えてんだ
obieten da

Leere und Katharsis

Egal wie viel ich erlange
Egal wie sehr ich es mir aneigne, kann ich nicht mithalten

Zu hohe Ansprüche, so sagt man, sind verdorbene Worte
Niemand möchte besser sein als alle anderen
Der Grund ist einfach: Ich möchte, dass diese Leere zerbrochen wird

In der Zeit, als ich mit reinem Herzen sehen konnte
Schien alles in Regenbogenfarben
Sogar das, was ich greifen wollte, verschwamm und wurde unscharf

Ich denke nicht daran zu sterben, ich will leben bis zum Umfallen
Ich will es, ich will es, diese Seele
Die irrationale Ungeduld kann ich nicht aufhalten
Ich kann nicht vergeben, ich kann nicht vergeben, es ist beschämend
Alles, alles scheint minderwertig zu sein
Ich verstecke es hinter Tränen, die nur an der Oberfläche sind

„Sei gehorsam“ – so ein dreckiges Wort
So sehr, dass ich mir die Ohren zuhalte, ist Unterwerfung eher eine Sehnsucht
Ich habe gelitten, allein mit schmerzhaften Gedanken, die ich weggetreten habe

Mit einem leeren Herzen kann ich nicht einmal weinen
Ein stummes, dröhnendes Gefühl brodelt in mir
Sogar das, was ich erreichen möchte, wird rauchig und verschwommen

Sogar das, was ich greifen möchte, verschwimmt und wird unscharf

Ich denke nicht daran zu verschwinden, ich möchte, dass es zerbrochen wird
Der rostige, verworrene, verzerrte Lärm
Trübes, klares Wasser – wenn es zerbricht, wird es schön
Es ist erbärmlich, es ist erbärmlich, ich ekle mich davor
Sinn, erloschen, Atem, erloschen – Ideale = alte Träume
Ich habe nicht einmal den Mut zu kämpfen, ich habe Angst
Ich habe Angst.

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