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Der müde Bandit

Roberto Vecchioni

El bandolero stanco

Sarà forse il vento che non l'accarezza più,
sarà il suo cappello che da un po' non gli sta su,
sarà quella ruga di ridente nostalgia,
o la confusione tra la vita e la poesia.

Non assalta treni perché non ne passan mai;
non rapina banche, perché i soldi sono i suoi
vive di tramonti e di calcolati oblii
e di commoventi, ripetuti lunghi addii
struggenti addii...

El bandolero stanco
col cuore infranto stanotte va;
va, su un cavallo bianco,
col suo tormento lontano va,
dov'è silenzio,
dov'è silenzio, dove...
dov'è silenzio, dov'è silenzio,
dov'è silenzio, dove...

Ha una collezione insuperabile di taglie;
molte, tutte vuote già da tempo, le bottiglie;
dorme sul cavallo che non lo sopporta più,
e si è fatto un mazzo per la pampa su e giù.

Ogni notte passa
e getta un fiore a qualche porta,
rosso come il sangue
del suo cuore di una volta;
poi galoppa via fino all'inganno dell'aurora,
dove qualche gaucho
giura di sentirlo ancora,
cantare ancora...

Ah bandolero stanco,
stanotte ho pianto
pensando a te:
c'è un po' della mia vita
nella tua vita che se ne va
dov'è silenzio,
dov'è silenzio, dove...
dov'è silenzio,
dov'è silenzio, dove...

Se chiudo gli occhi, dentro gli occhi
sei di nuovo quello vero,
quando sorridevo, quando ti credevo:
ascoltami, guardami, sta' fermo:
è ancora vivo questo amore,
tutto questo amore, tutto il nostro amore:
e tu lontano non ci vai
a morire come una puttana,
prima del mio cuore,
al posto del mio cuore:
non mi lasciare solo in questa
notte che non vedo il cielo:
torna bandolero! torna bandolero!
torna bandolero!
Dov'è silenzio,
dov'è silenzio, dove...
dov'è silenzio,
dov'è silenzio, dove...

Der müde Bandit

Vielleicht ist es der Wind, der ihn nicht mehr streichelt,
vielleicht ist es der Hut, der schon eine Weile nicht mehr sitzt,
vielleicht ist es die Falte voller lächelnder Nostalgie,
oder die Verwirrung zwischen Leben und Poesie.

Er überfällt keine Züge, weil nie welche kommen;
er raubt keine Banken, denn das Geld gehört ihm schon.
Er lebt von Sonnenuntergängen und berechneten Vergessenheiten
und von bewegenden, wiederholten langen Abschieden,
herzzerreißenden Abschieden...

Der müde Bandit
mit gebrochenem Herzen zieht heute Nacht los;
er reitet auf einem weißen Pferd,
mit seinem fernen Kummer zieht er fort,
wo es still ist,
wo es still ist, wo...
wo es still ist, wo es still ist,
wo es still ist, wo...

Er hat eine unschlagbare Sammlung von Größen;
viele, alle schon lange leer, die Flaschen;
er schläft auf dem Pferd, das ihn nicht mehr erträgt,
und hat sich einen abgerackert für die Pampa auf und ab.

Jede Nacht zieht er vorbei
und wirft eine Blume an irgendeine Tür,
rot wie das Blut
seines einstigen Herzens;
dann galoppiert er davon bis zur Täuschung der Morgendämmerung,
wo irgendein Gaucho
schwört, ihn noch zu hören,
noch zu singen...

Ah, müder Bandit,
heute Nacht habe ich geweint
und an dich gedacht:
ein Stück meines Lebens
steckt in deinem Leben, das vergeht.
Wo es still ist,
wo es still ist, wo...
wo es still ist,
wo es still ist, wo...

Wenn ich die Augen schließe, in meinen Augen
bist du wieder der Wahre,
als ich lächelte, als ich an dich glaubte:
hör mir zu, schau mich an, bleib stehen:
diese Liebe lebt noch,
all diese Liebe, all unsere Liebe:
und du, fern, gehst nicht
sterben wie eine Hure,
vor meinem Herzen,
anstelle meines Herzens:
lass mich nicht allein in dieser
Nacht, in der ich den Himmel nicht sehe:
komm zurück, Bandit! komm zurück, Bandit!
komm zurück, Bandit!
Wo es still ist,
wo es still ist, wo...
wo es still ist,
wo es still ist, wo...

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