Pingo à Soga
Quando penso em ti, rincão querido,
Deixo estirado o maneador na estaca
E me recordo daquela indiada taca
E de muitas mágoas que tenho sofrido.
À tardinha., quando o sol se esconde,
Vem a saudade me mudar de pasto.
Eu a cabresto vou deixando o rastro
E fico pensando sem saber aonde.
Lusque-fusque, vejo o fogo no galpão
Ouço a cordeona num soluçar tristonho
Longe do pago me representa um sonho
E sinto bater forte no peito o coração.
Ouço o cincerro da velha égua-madrinha,
Quero-quero gritando lá no baixo.
Fico alegre quando alguém me quebra o cacho
E vou ver a china linda que foi minha.
De madrugada, ao romper da aurora,
Cheio de pranto que meu peito afoga,
Tenho vontade de rebentar a soga
E ir relinchando pela estrada afora.
Pingo an der Leine
Wenn ich an dich denke, geliebter Ort,
Lass ich das Zügelzeug am Pfahl liegen.
Und erinnere mich an die vielen Schmerzen,
Die ich erlitten habe, die mir nicht fort.
Am Abend, wenn die Sonne sich versteckt,
Kommt die Sehnsucht und wechselt die Weide.
Ich lasse die Spur mit dem Halfter zurück
Und denke nach, ohne zu wissen, wohin es geht.
Licht und Schatten, ich sehe das Feuer im Schuppen,
Höre die Ziehharmonika in einem traurigen Seufzer.
Weit weg von der Heimat repräsentiert es einen Traum,
Und ich fühle, wie mein Herz stark schlägt.
Ich höre die Glocke der alten Stute,
Der Kiebitz ruft laut dort im Tal.
Ich werde froh, wenn mir jemand den Zopf bricht
Und gehe zu der schönen Chinesin, die mir gehörte.
Morgens, beim ersten Licht der Dämmerung,
Voll von Tränen, die mein Herz ertränken,
Habe ich den Wunsch, das Seil zu zerreißen
Und wiehernd die Straße entlang zu galoppieren.