Tapera
Rancho de barro caído
Num canto à beira da estrada
Algum tempo foi morada
Do velho guasca tropeiro
Foi pouso de carreteiro
E do índio da pá virada
Se vê o sinal do palanque
Do pára-peito e cercado
E um pé de umbú bem criado
Onde se dormia a sesta
Braço curvado na testa
Sonhando com o passado
Deixei gravado na casca
A data marcando a era!
Gravar de novo eu quisera
O que deixei no rincão
E tirar de riba do chão
A cicatriz da tapera
Se vê a estrada da pipa
Sinal do forno, a figueira
E o tronco de uma tronqueira
Que se quebrou numa lida
A casa grande caída
E o quadro onde foi mangueira
Pedaço triste do pago
Quando a noite vem chegando
E o gado vem farejando
Procurando uma pousada
Lambendo a guincha esfiapada
Que o tempo vai derrubando
Quando ali passa o gaudério
De noite com tempo feio
Quase sempre tem receio
Que ali exista um assombro
Atira o poncho no ombro
E levanta o pingo no freio
Hütte
Rancho aus gefallenem Lehm
An einer Ecke am Weg
War einst ein Zuhause
Für den alten Tropeiro
War Rastplatz für Fuhrleute
Und für den Indianer mit der Schaufel
Man sieht das Zeichen des Pfahls
Der Brüstung und des Zauns
Und einen gut gewachsenen Umbu-Baum
Wo man die Siesta schlief
Mit dem Arm auf der Stirn
Träumend von der Vergangenheit
Ich ließ das Datum in die Rinde eingraviert
Das die Ära markiert!
Ich wünschte, ich könnte es erneut eingravieren
Was ich im Winkel ließ
Und vom Boden nehmen
Die Narbe der Hütte
Man sieht die Straße der Drachen
Das Zeichen des Ofens, den Feigenbaum
Und den Stamm einer Baumreihe
Die bei der Arbeit brach
Das große Haus gefallen
Und das Bild, wo es mal ein Mangobaum war
Trauriges Stück des Landes
Wenn die Nacht naht
Und das Vieh schnüffelt
Auf der Suche nach einer Unterkunft
Leckt die abgerissene Leine
Die die Zeit niederdrückt
Wenn der Gaudério dort vorbeikommt
Nachts bei schlechtem Wetter
Hat er fast immer Angst
Dass dort ein Gespenst lauert
Er wirft den Poncho über die Schulter
Und zieht das Pferd am Zügel hoch