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De Soledad

Waldgeflüster

Von Einsamkeit

Und Regen trug den Schmerz heran
Verschleierte meinen Blick
Über die verzweifelnde Schönheit des Moors
Hier liegt mein Glück begraben
Zwischen dem verdorrten Schilf
Und den lautlos weinenden Bäumen
Vergrub es dort an einem jener Herbstmorgen
Die den Geist so bittersüß verklären

Wann beschloss mein Herz ewiglich zu trauern?
Wann beschloss meine Seele zu klagen bis die Zeit vergeht?

Meine Wälder flüstern leise
Von Einsamkeit die Wunden reißt
Und war ich es doch der sie erschuf
Verzweifle ich an ihrem Ruf

Über das Moor hallt der Ruf einer Krähe
Verdrängt die Stille von ihrem angestammten Thron
Sie singt von den vergessenen Stunden
Die ich einst hier vergrub

Verfaulte Blätter künden von dem Lachen das ich zu Grabe trug
Der nasse Boden nahm es dankbar auf
Um die Bäume zu nähren die ich so oft verflucht
Verflucht, weil sie mich verderben

Meine Wälder flüstern leise
Von Einsamkeit die Wunden reißt
Und war ich es doch der sie erschuf
Verzweifle ich an ihrem Ruf

Wann beschloss mein Herz ewiglich zu trauern?
Wann beschloss meine Seele zu klagen bis die Zeit vergeht?

War doch alles hier mein eigen Werk
Das Moor, der Regen und die Wälder
Und die Einsamkeit deren Ruf schon lang verklang
Hält mich immer noch fest in ihrem Arm
Und werd ich sie doch nie verlieren
Weil ich mich an Trauer labe
Denn die Einsamkeit, die Wunden reißt,
Ist mein treuster Freund, und mein schlimmster Feind

De Soledad

Y la lluvia trajo consigo el dolor
Veló mi mirada
Sobre la desesperante belleza del pantano
Aquí yace mi felicidad enterrada
Entre las cañas marchitas
Y los árboles llorando en silencio
La enterré allí en una de esas mañanas de otoño
Que embellecen el espíritu de manera agridulce

¿Cuándo decidió mi corazón lamentarse eternamente?
¿Cuándo decidió mi alma llorar hasta que el tiempo pase?

Mis bosques susurran suavemente
De la soledad que desgarra las heridas
Y fui yo quien los creó
Desespero ante su llamado

A través del pantano resuena el graznido de un cuervo
Desplaza el silencio de su trono ancestral
Canta sobre las horas olvidadas
Que una vez enterré aquí

Las hojas podridas anuncian la risa que llevé a la tumba
El suelo húmedo la acogió agradecido
Para alimentar los árboles que tantas veces maldecí
Malditos, porque me corrompen

Mis bosques susurran suavemente
De la soledad que desgarra las heridas
Y fui yo quien los creó
Desespero ante su llamado

¿Cuándo decidió mi corazón lamentarse eternamente?
¿Cuándo decidió mi alma llorar hasta que el tiempo pase?

Todo aquí fue obra mía
El pantano, la lluvia y los bosques
Y la soledad, cuyo llamado se desvaneció hace tiempo
Aún me retiene fuertemente en su abrazo
Y nunca la perderé
Porque me deleito en la tristeza
Pues la soledad, que desgarra las heridas,
Es mi amigo más fiel y mi peor enemigo

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